Ich denke mal, dass ein kommerzieller Anbieter sich nicht damit abgibt, mit dir einen Haushaltsplan zu machen. Falls das nicht passiert ist, solltest du das dringen tun. D.h. du stellst deine Einnahmen und Ausgaben (fixe und durchschnittliche flexible Ausgaben) pro Monat gegenüber. Bei deinen Einnahmen solltest du nur das unpfändbare berücksichtigen, denn nur das steht dir in der Insolvenz zur Verfügung. Am Ende sollte es mindestens ein leichtes Plus als monatliche Reserve dienen.
Wenn du aus deinem Unpfändbaren einen Urlaub zahlen kannst, kannst du das natürlich auch in der Insolvenz machen, allerdings musst du bedenken, dass du in der ersten Phase der Insolvenz (meist ca. 1 Jahr) nicht sparen kannst. Also ein großer Urlaub wird da sicher nicht drin sein. Danach kannst du dir im Haushaltsplan - so noch genug Luft ist - ein Budget für Urlaub einrichten, das du jeden Monat beiseite legst, um für den Urlaub zu sparen. Dann musst du auch nicht mehr auf Kredit Urlaub machen.
Ich steige wahrscheinlich in 3-4 Monaten in die Insolvenz . Ich habe Angst. Erfahrungen und Feedback?
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