Hallo.
Da mein Insolvenzverfahren jetzt aufgehoben wurde und ich mich in der Wohlverhaltensphase befinde, möchte ich endlich weiter nach vorn schauen und mich um meine Altersvorsorge kümmern.
Dafür würde ich gern ein Aktien-Depot eröffnen und mit einem ETF-Sparplan beginnen. Ist das jetzt grundsätzlich möglich oder sollte ich etwas beachten?
Mit meinem Insolvenzverwalter habe ich darüber schon gesprochen (das war allerdings noch vor Verfahrensaufhebung) und da erhielt ich nur den Hinweis, dass Gewinne aus Aktien grundsätzlich zu Einkommen gezählt werden können und pfändbar sind. Da aber ein thesaurierender ETF-Sparplan keine Gewinne ausschüttet, solang man ihn nicht verkauft, halte ich das für irrelevant.
Die Alternative dazu wäre, erstmal meine Ersparnisse auf einem Tagesgeldkonto zu sparen und nach Erhalt der Restschuldbefreiung in ca. 16 Monaten in ein Depot zur verschieben.
ETF-Sparplan und Depot in der Wohlverhaltensphase
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Re: ETF-Sparplan und Depot in der Wohlverhaltensphase
Hi Darnox,
gute Frage, hast du schonmal bei dem Thema "ETF-Sparplan und Depot in der Wohlverhaltensphase" geschaut?
gute Frage, hast du schonmal bei dem Thema "ETF-Sparplan und Depot in der Wohlverhaltensphase" geschaut?
Re: ETF-Sparplan und Depot in der Wohlverhaltensphase
Das Thema Beschäftigt mich auch, hab daher eigene Recherchen angestellt und kann das bestätigen. "Neuerwerb erlaubt" bedeutet man darf neues Vermögen aufbauen, Assets kaufen die an Wert zulegen und wieder verkaufen (Erwerb von Vermögen) ob das nun Aktien, Sammelkarten oder Krypto ist sollte irrelevant sein.
Ich würde dennoch eine lückenlose Dokumentation (musst du ohnehin für die Steuererklärung) führen, damit nicht unterstellt wird, dass Assets aus Mitteln "vor" der Wohlverhaltensphase angeschafft wurden, was dann dazu führen würde, dass alles was daraus resultiert zu 100% pfändbar wäre.
Re: ETF-Sparplan und Depot in der Wohlverhaltensphase
Danke für den Hinweis.
Ich habe jetzt auch ein bzw. zwei Depots eröffnet. Auf einem will ich für meine Altersvorsorge sparen, auf dem anderen für meine beiden Kinder. Bei Neobrokern war die Eröffnung teilweise möglich, teilweise nicht. Bei Smartbroker wurde ich abgelehnt, weil im Hintergrund die Bonität über die Baader Bank geprüft wurde. Bei Trade Republic und Scalable Capital konnte ich problemlos ein Depot eröffnen, trotz negativer Schufa.
Bei Konten sieht es ähnlich aus. Im Prinzip wird jeder Girokontoantrag bei einer "klassischen" Bank abgelehnt. Egal ob Openbank (ehemals Santander), C24 Bank, Comdirect, etc. Hätte gern ein neues Konto ohne Kontoführungsgebühr, da mein Basiskonto bei der Sparkasse jeden Monat knapp 10 Euro kostet.
Ich habe jetzt noch ein Zweitkonto bei Revolut. Werde ich wohl hauptsächlich für einen Notgroschen auf deren Tagesgeldkonto verwenden. Auch wenn ich es bisher virtuell über mein Haushaltsbuch so gemacht habe, finde ich es doch besser manches Geld separat auf einem anderen Konto zu trennen.
Ich habe jetzt auch ein bzw. zwei Depots eröffnet. Auf einem will ich für meine Altersvorsorge sparen, auf dem anderen für meine beiden Kinder. Bei Neobrokern war die Eröffnung teilweise möglich, teilweise nicht. Bei Smartbroker wurde ich abgelehnt, weil im Hintergrund die Bonität über die Baader Bank geprüft wurde. Bei Trade Republic und Scalable Capital konnte ich problemlos ein Depot eröffnen, trotz negativer Schufa.
Bei Konten sieht es ähnlich aus. Im Prinzip wird jeder Girokontoantrag bei einer "klassischen" Bank abgelehnt. Egal ob Openbank (ehemals Santander), C24 Bank, Comdirect, etc. Hätte gern ein neues Konto ohne Kontoführungsgebühr, da mein Basiskonto bei der Sparkasse jeden Monat knapp 10 Euro kostet.
Ich habe jetzt noch ein Zweitkonto bei Revolut. Werde ich wohl hauptsächlich für einen Notgroschen auf deren Tagesgeldkonto verwenden. Auch wenn ich es bisher virtuell über mein Haushaltsbuch so gemacht habe, finde ich es doch besser manches Geld separat auf einem anderen Konto zu trennen.
Re: ETF-Sparplan und Depot in der Wohlverhaltensphase
Den Punkt verstehe ich selbst nicht, also wieso Banken selbst bei rein "Guthaben basierten" Produkten eine Schufa abfrage machen und sich dann Querstellen. - Aber ja dafür gibts ja die ganzen Neo Dienstleister die gerne dein (Gebühren) Geld nehmen werdenDarnox hat geschrieben: ↑16. Okt 2026, 09:04 Danke für den Hinweis.
Ich habe jetzt auch ein bzw. zwei Depots eröffnet. Auf einem will ich für meine Altersvorsorge sparen, auf dem anderen für meine beiden Kinder. Bei Neobrokern war die Eröffnung teilweise möglich, teilweise nicht. Bei Smartbroker wurde ich abgelehnt, weil im Hintergrund die Bonität über die Baader Bank geprüft wurde. Bei Trade Republic und Scalable Capital konnte ich problemlos ein Depot eröffnen, trotz negativer Schufa.
Bei Konten sieht es ähnlich aus. Im Prinzip wird jeder Girokontoantrag bei einer "klassischen" Bank abgelehnt. Egal ob Openbank (ehemals Santander), C24 Bank, Comdirect, etc. Hätte gern ein neues Konto ohne Kontoführungsgebühr, da mein Basiskonto bei der Sparkasse jeden Monat knapp 10 Euro kostet.
Ich habe jetzt noch ein Zweitkonto bei Revolut. Werde ich wohl hauptsächlich für einen Notgroschen auf deren Tagesgeldkonto verwenden. Auch wenn ich es bisher virtuell über mein Haushaltsbuch so gemacht habe, finde ich es doch besser manches Geld separat auf einem anderen Konto zu trennen.