Erfahrungsbericht Privatinsolvenz

Forumsregeln
Wichtiger Hinweis: Dieses Forum ersetzt keine Rechtsberatung! KEIN Benutzer darf und will auf dieser Plattform eine Rechtsberatung anbieten, so dass sämtliche Antworten nur als Austausch von Meinungen zu verstehen sind!
Bitte sucht einen Rechtsanwalt auf, wenn ihr rechtssichere Antworten erhalten möchtet!
imker
praktischer Schuldnerberater
Reaktionen: 108
Beiträge: 1404
Registriert: 4. Okt 2018, 10:48

Re: Erfahrungsbericht Privatinsolvenz

Beitrag von imker »

Und den monatlichen Betrag wirst Du die drei Jahre einfach schaffen??? Wenn das alles so ist, hast Du auch viel Glück mit der IV.
0
closer
Fortgeschrittener
Reaktionen: 10
Beiträge: 42
Registriert: 26. Feb 2025, 08:13

Re: Erfahrungsbericht Privatinsolvenz

Beitrag von closer »

imker hat geschrieben: 1. Aug 2025, 13:39 Und den monatlichen Betrag wirst Du die drei Jahre einfach schaffen??? Wenn das alles so ist, hast Du auch viel Glück mit der IV.
Da gehe ich mal von aus, ja. Bin selbstständig im Vertrieb tätig, da verdient man sehr gut. Ich denke auch, dass ich sehr viel Glück mit meiner IV habe, hatte ich auch schon vor ein paar Monaten mal geschrieben. Bisher läuft es alles wirklich extrem entspannt mit ihr.
0
imker
praktischer Schuldnerberater
Reaktionen: 108
Beiträge: 1404
Registriert: 4. Okt 2018, 10:48

Re: Erfahrungsbericht Privatinsolvenz

Beitrag von imker »

Den Betrag, den Du für die Freigabe zu zahlen hast, der soll sich ja an Ausbildung und Erfahrung usw orientieren.

Wo hat sie Dich da eingeordnet?

Bei Schuldners ohne Berufsausbildung kenne ich das so: 165 Std/mtl mal Mindestlohn ist brutto und bei netto ist auch bei Alleinstehenden ohne Unterhaltspflichten nicht zu pfänden und bei Selbständigkeit nichts zu zahlen.
0
closer
Fortgeschrittener
Reaktionen: 10
Beiträge: 42
Registriert: 26. Feb 2025, 08:13

Re: Erfahrungsbericht Privatinsolvenz

Beitrag von closer »

Ich bin alleinstehend ohne Kinder und habe eine Berufsausbildung und in der Vergangenheit gut verdient. Sie hat sich da an meinem Arbeitslosengeld bzw. letzten Verdienst orientiert. Der Betrag ist also recht hoch. Da ich aber mietfrei lebe, ist es für mich gut tragbar.
0
MAk419
Zwischendurchposter
Reaktionen: 0
Beiträge: 5
Registriert: 12. Aug 2025, 22:49

Re: Erfahrungsbericht Privatinsolvenz

Beitrag von MAk419 »

Auch ich befinde mich in einem Insolvenzverfahren und die DKB hat mein P-Konto gekündigt. Ich habe heute einen Antrag auf ein Basiskonto gestellt. Mal gucken. Wie ist das dann: kann ich das mein bisheriges P-Konto in ein normales Konto umwandeln, um dann mein Basiskonto in ein P-Konto umzuwandeln?
0
closer
Fortgeschrittener
Reaktionen: 10
Beiträge: 42
Registriert: 26. Feb 2025, 08:13

Re: Erfahrungsbericht Privatinsolvenz

Beitrag von closer »

Ich habe mein altes Girokonto quasi leer gemacht, den Pfändungsschutz runternehmen lassen und dann sofort das Basiskonto in ein P-Konto umwandeln lassen. Dazu habe ich das so zeitlich geplant, dass alle Zahlungsabgänge durch waren, hat gut geklappt.
0
Desconocida
Mitglied
Reaktionen: 0
Beiträge: 21
Registriert: 1. Mär 2025, 13:19

Re: Erfahrungsbericht Privatinsolvenz

Beitrag von Desconocida »

Ja ich bin noch nicht im Eröffnungsverfahren aber auf dem Weg dahin und ich habe auch die DKB als Hauptkonto schon seit 17 Jahren. Aufgrund eurer Berichte war ich bei der hiesigen Volksbank und hab da ein Basiskonto errichtet und das jetzt in ein Pfändungschutzkonto umgewandelt. Im Moment ändere ich alle Lastschrifteinzüge KFZ versicherung, OP Versicherung, PayPal und Hauptzollamt (KFZ-Steuer) und lege alles auf Pfändungsschutzkonto und wenn alles weg ist, geht DKB mit ins Insolvenzverfahren, denn der Dispo ist ausgereizt. Schade ist es, weil ich mit denen so noch nie Probleme hatte und die eigentlich auch ziemlich billig waren was die Kontoführungsgebühren anging. Aber nun ja das Leben ist kein Ponyhof.
0
Antworten