Schufa-Einträge

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Veruca
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Schufa-Einträge

Beitrag von Veruca »

Hallo zusammen,

ich habe Altschulden aus vergangenen, arbeitslosen Tagen, die ich mittlerweile in Ratenzahlungen abzahle. Neue Schulden sind schon seit einigen Jahren nicht mehr entstanden und ich arbeite inzwischen wieder Vollzeit. Laut Pfändungstabelle wären bei mir ca. 270€ pfändbar, und ich zahle momentan 300€ monatlich an Raten ab.

Von den ehemals 14 Titeln sind noch 8 Titel übrig, und zahlenmäßig habe ich schon die Hälfte geschafft. (noch 5.000€ Schulden von ehemals 10.000€).
Jetzt ist es aber der Fall, dass ich mir wegen dieser 5.000€ gar nicht so sicher bin. Als ich mir eine Übersicht aus den 3 Wäschekörben gesammelten Briefen aus gemacht habe, waren da auch einige Titel dabei, von denen ich seit Jahren nichts mehr gehört hatte. Zum Beispiel einen Titel aus 2005, von dem ich seit 2005 auch absolut keine Post mehr bekommen habe.
Allerdings hatte ich die Vogel-Strauss Taktik nicht perfektioniert, und habe auch während der Zeit in der ich Schulden angesammelt hatte und arbeitslos war, immer mal wieder Ratenzahlungen vereinbart und diese dann auch durchgezogen. Blöderweise habe ich darüber eben kein Buch geführt. Das ist alles über einen so langen Zeitraum passiert, dass ich es nicht mehr zurückverfolgen kann.
Meine Taktik war es jetzt, Ratenzahlungen mit den Inkassobüros zu vereinbaren, die mich anschreiben und mich um den Rest zu kümmern, wenn ich wieder finanziellen Spielraum dafür habe. Das war zwar recht risikoreich, hat aber zum Glück funktioniert.

Jetzt ist es langsam soweit, dass ich mich um diese schlafenden Hunde kümmern kann, da in zwei Monaten wieder zwei Forderungen beglichen sein werden. Ich dachte, das ist ein guter Zeitpunkt mir mal meine Schufa-Einträge anzusehen.

Ich habe also einen kostenlosen Auszug angefordert, und war doch sehr verwundert nur 3 Einträge dort vorzufinden. ZweiTitel die beim selben Inkasso-Büro liegen: Ein Eintrag ist schon als erledigt gekennzeichnet, der andere wird einmal monatlich aktualisiert, wenn eine Zahlung eingegangen ist und die Forderung dadurch sinkt.
Der dritte Eintrag ist über eine verkaufte Forderung, bei der ich gar nicht weiss wo sie gelandet ist, weil ich seitdem keinen Brief erhalten habe.
Jetzt frage ich mich natürlich, warum dort die anderen offenen Forderungen gegen mich nicht zu finden sind? Ist es üblich, dass ein so geringer Anteil der Schulden eingetragen ist? Sind die Titel einfach schon zu alt um im Auszug zu stehen? (Die beiden jüngsten sind von 16/17, danach erst wieder von 2010). Ich war ehrlich verwirrt über die wenigen Einträge, kann hier jemand Licht ins Dunkle bringen?
Mein Schufa-Score liegt übrigens bei 20%. Bei der Anfrage eines Energieversorgers wurde ich in Risikogruppe E eingestuft.
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Re: Schufa-Einträge

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Hast du schonmal hier geschaut? Oft findet man dort schon eine Antwort. :-)
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Nie_mehr_Schulden
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Re: Schufa-Einträge

Beitrag von Nie_mehr_Schulden »

Hallo Veruca,

dies ist nichts ungewöhnliches und bei mir ist es ähnlich.
Die Schufa ist nunmal leider kein Register für offene Schulden, sie beziehen ihre Informationen allerdings auch aus anderen Quellen, womit sie ihren Score berechnen. Nicht jeder Gläubiger arbeitet so intensiv mit der Schufa zusammen, sodass die Informationen direkt einsehbar sind. Ich weiß nicht, wo du sonst noch alles Schulden hast, aber es gibt noch andere Auskunfteien, wo du kostenlos Informationen einziehen könntest. Zum Beispiel:

https://www.boniversum.de/selbstauskunft/
https://finance.arvato.com/de/services- ... tauskunft/
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caffery
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Re: Schufa-Einträge

Beitrag von caffery »

Hallo Veruca!

Bei solchen Geschichten weint mein Herz und die Inkassobranche reibt sich die Finger.

Du hast mit Deiner Entschuldungstaktik mit Sicherheit schon sehr viel Geld an die Branche verschenkt, welches ihr nicht zugestanden hätte.

Weiterhin wurde ja bereits gesagt, dass es keine abschließende Liste von Schulden gibt die ein Mensch hat. Wenn Du damals den Überblick verloren hast wo Du Verbindlichkeiten hast, dann hat ihn niemand.
Es gibt aber (abgesehen von der Schufa) einige Möglichkeiten der Recherche.
Ich hatte mal einen Herren, der war die letzten 10 Jahre obdachlos, ein paar Jahre davon im Gefängnis und hatte schätzungsweise 60-90 Gläubger (wohlwollend geschätzt). Seine Schufa aber war weiß wie am jüngsten Tag und sein Score sehr ähnlich wie meiner. Sowas kommt auch vor...

Ich kann Dir leider nur dringend empfehlen mit Deiner Taktik, Deine unübersichtliche Alt-Überschuldung durch Eigenpröttelung mit Inkassobüros wegzuknuspern, aufzhören und Dich an eine Beratungsstelle zu wenden, die eine ganzheitliche Schuldenregulierung mit Dir erarbeitet.

Ansonsten besteht leider das Risiko, dass Du bis zu Deinem Lebensabend (viel zu viel) Geld in die Inkassobranche ballerst. Ich bin mir sicher, dass so ziemlich jedes Institut bei dem Du Kunde bist längst gemerkt hat, dass man Dich ganz wunderbar "melken" kann.... und sowas lassen die sich nicht zweimal sagen.
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Veruca
Neuankömmling
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Re: Schufa-Einträge

Beitrag von Veruca »

Nie_mehr_Schulden hat geschrieben:
14. Jun 2020, 22:20
Hallo Veruca,

dies ist nichts ungewöhnliches und bei mir ist es ähnlich.
Die Schufa ist nunmal leider kein Register für offene Schulden, sie beziehen ihre Informationen allerdings auch aus anderen Quellen, womit sie ihren Score berechnen. Nicht jeder Gläubiger arbeitet so intensiv mit der Schufa zusammen, sodass die Informationen direkt einsehbar sind. Ich weiß nicht, wo du sonst noch alles Schulden hast, aber es gibt noch andere Auskunfteien, wo du kostenlos Informationen einziehen könntest. Zum Beispiel:

https://www.boniversum.de/selbstauskunft/
https://finance.arvato.com/de/services- ... tauskunft/
Danke für die Links, ich habe dort einfach mal Selbstauskünfte angefordert.
Es wäre schon praktisch, wenn man alle Quellen der Schufa kennen würde..

caffery hat geschrieben:
15. Jun 2020, 07:25
Hallo Veruca!

Bei solchen Geschichten weint mein Herz und die Inkassobranche reibt sich die Finger.

Du hast mit Deiner Entschuldungstaktik mit Sicherheit schon sehr viel Geld an die Branche verschenkt, welches ihr nicht zugestanden hätte.

Weiterhin wurde ja bereits gesagt, dass es keine abschließende Liste von Schulden gibt die ein Mensch hat. Wenn Du damals den Überblick verloren hast wo Du Verbindlichkeiten hast, dann hat ihn niemand.
Es gibt aber (abgesehen von der Schufa) einige Möglichkeiten der Recherche.
Ich hatte mal einen Herren, der war die letzten 10 Jahre obdachlos, ein paar Jahre davon im Gefängnis und hatte schätzungsweise 60-90 Gläubger (wohlwollend geschätzt). Seine Schufa aber war weiß wie am jüngsten Tag und sein Score sehr ähnlich wie meiner. Sowas kommt auch vor...

Ich kann Dir leider nur dringend empfehlen mit Deiner Taktik, Deine unübersichtliche Alt-Überschuldung durch Eigenpröttelung mit Inkassobüros wegzuknuspern, aufzhören und Dich an eine Beratungsstelle zu wenden, die eine ganzheitliche Schuldenregulierung mit Dir erarbeitet.

Ansonsten besteht leider das Risiko, dass Du bis zu Deinem Lebensabend (viel zu viel) Geld in die Inkassobranche ballerst. Ich bin mir sicher, dass so ziemlich jedes Institut bei dem Du Kunde bist längst gemerkt hat, dass man Dich ganz wunderbar "melken" kann.... und sowas lassen die sich nicht zweimal sagen.
Danke erstmal für die Antwort. Allerdings finde ich die Aussage, dass ich bis zu meinem Lebensabend Geld in die Inkassobranche ballere vielleicht doch einen Tick zu dramatisch :shock: Meine Restschulden belaufen sich auf 5000€ oder weniger, selbst wenn sich alle Forderungen als noch offen herausstellen und ich nicht die Hilfe einer Schuldnerberatung in Anspruch nehme, wäre ich bei 300€ monatlich in spätestens 2 Jahren durch, wenn ich noch Zinsen und Gebühren einkalkuliere.

Vielleicht war das im Ausgangspost nicht deutlich ausgedrückt, aber es geht mir wirklich nur darum herauszufinden welche Schulden evtl. schon abbezahlt wurden. Es werden mich keine vergessenen Forderungen erwarten, da ich nie Briefe weggeworfen sondern immer nur ignoriert und vor mir selbst versteckt habe. Als ich dann alles durchgegangen bin, habe ich jede der Forderungen brav in meine Liste eingetragen. Was allerdings untergegangen ist, sind die Emails mit denen ich Ratenzahlungen vereinbart habe.

Momentan zahle ich Raten für 4 Forderungen, gesamt knapp 700€ Rest, damit bin ich also bald durch.
Übrig bleiben dann noch zwei größere Forderungen von je 1.000€ (privater Energieversorger) und ca 2.000€ (GEZ). Die restliche Summe sind die schlafenden Hunde, die ich oben erwähnt habe.

Ich habe beim Lesen hier im Forum schon bemerkt, dass meine Heransgehensweise nicht die geldsparenste war. Aber was gezahlt ist, ist gezahlt und ich würde die aktuellen Ratenzahlungen jetzt laufen lassen,damit ich die Sache hinter mir habe.
Für den Rest wäre eine Schuldnerberatung durchaus eine gute Idee. Sobald ich herausgefunden habe an welche ich mich wenden kann. Ich wohne in einem kleinen Dorf, und bin nicht ganz sicher welche Beratungsstelle dafür zuständig ist. Die Caritas in der Stadt, in der ich arbeite ist es leider schonmal nicht.
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MrsRob
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Re: Schufa-Einträge

Beitrag von MrsRob »

Wenn Du Deine Altlasten jetzt loswerden willst, dann würde ich mich an Deiner Stelle zunächst mal auf die titulierten Forderungen fokussieren, diesbezüglich könntest Du z.B. die zentralen Mahngerichte anschreiben, s hier:
https://www.mahngerichte.de/de/mahngerichte.html
ob gegen Dich Vollstreckungsbescheide vorliegen.

Und wenn Du was bezahlen willst, dann macht es Sinn, immer schön dazuschreiben:
"Nur zur Verrechnung mit der Hauptforderung".

Inkassofirmen sind Meister im Erfinden von Kosten, Gebühren, Auslagen, Aufwendungen, Zinsen und was weiß ich alles - vieles davon sind häufig reine Phantasieprodukte.
Das meinte caffery vermutlich mit dem "Zahlen bis ans Lebensende".

Deswegen ist professionelle Beratung meist sehr sinnvoll - es ist oft nur schwer, einen guten Berater zu finden.

Viel Glück!
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caffery
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Re: Schufa-Einträge

Beitrag von caffery »

Veruca hat geschrieben:
15. Jun 2020, 20:15

Vielleicht war das im Ausgangspost nicht deutlich ausgedrückt, aber es geht mir wirklich nur darum herauszufinden welche Schulden evtl. schon abbezahlt wurden.
Ich habe Dich auch so verstanden.

Allerdings bin ich mir sicher, dass Du das nicht so sehen würdest wenn Du wüsstest, was Du da alles an verjährten Zinsen und niemals durchsetzbarem Quatsch an die Inkassobuden zahlst und bereits gezahlt hast - nur weil Du es nicht besser wusstest. Deswegen habe ich auch absichtlich etwas "unsensibel" geschrieben.

Ich würd Dir wünschen, dass Du kritisch und wütend wirst, damit Du aus Deiner "Ich zahle brav, bis jemand sagt, dass ich aufhören darf" Haltung rauskommst. Du hast Rechte - und diese kennst Du scheinbar nicht. Du hast es mit einem Gegner zu tun, dessen Geschäftsmodell es ist genau das zu erkennen und auszunutzen. Deswegen wirst Du seit Jahren von der Inkassobranche gemolken. Ich weiß das, auch wenn ich Deinen Einzelfall nicht kenne... und zwar weil ich weiß wie die Branche tickt und das quasi täglich auf dem Schreibtisch liegen habe.

Lass Dir helfen. Lass zumindest jemanden Deine Forderungen durchbürsten und auf Verjährtes und Inkasso-Spesenkäse bereinigen und zahle dann "zur Verrechnung auf Hauptforderung" - wie Mrs. Rob schon sagte.

Ich will Dir nichts böses. Ich will Dir nur helfen, damit Du nicht weiter aus Unwissenheit Dein sauer verdientes Geld verschenkst.
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Veruca
Neuankömmling
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Re: Schufa-Einträge

Beitrag von Veruca »

MrsRob hat geschrieben:
15. Jun 2020, 20:47
Wenn Du Deine Altlasten jetzt loswerden willst, dann würde ich mich an Deiner Stelle zunächst mal auf die titulierten Forderungen fokussieren, diesbezüglich könntest Du z.B. die zentralen Mahngerichte anschreiben, s hier:
https://www.mahngerichte.de/de/mahngerichte.html
ob gegen Dich Vollstreckungsbescheide vorliegen.

Und wenn Du was bezahlen willst, dann macht es Sinn, immer schön dazuschreiben:
"Nur zur Verrechnung mit der Hauptforderung".

Inkassofirmen sind Meister im Erfinden von Kosten, Gebühren, Auslagen, Aufwendungen, Zinsen und was weiß ich alles - vieles davon sind häufig reine Phantasieprodukte.
Das meinte caffery vermutlich mit dem "Zahlen bis ans Lebensende".

Deswegen ist professionelle Beratung meist sehr sinnvoll - es ist oft nur schwer, einen guten Berater zu finden.

Viel Glück!
Ich habe bei den Vereinbarungen immer darauf bestanden, dass ich eine verbindliche Übersicht in schriftlicher Form bekomme, wann die Forderung inkl. aller Gebühren und Auflagen beglichen sein wird, wenn ich die Ratenzahlung einhalte. Bei einem Inkassbüro (Tesch) musste ich sogar eine Klausel in der Vereinbarung streichen lassen, weil ich mich darauf nicht einlassen wollte. Das war auch das einzige Büro, welches wirklich hohe Gebühren aufgeschlagen hat. (20% Einigungsgebühr) Da würde ich mich heute auch nicht mehr drauf einlassen, war aber blöderweise eine der ersten Ratenzahlungen die ich vereinbart hatte und ich war da noch nicht soweit zu handeln.

Der Tipp mit "Nur zur Verrechnung mit der Hauptforderung" ist gut, kommt für die aktuellen Ratenzahlungen allerdings zu spät. Hier bin ich bereits überall bei der Hauptforderung angekommen, nachdem die Raten mit den Gebühren natürlich zuerst verrechnet wurden.

Wie stehen denn die Chancen, dass ich einen der großen Brocken (die 1000€) selbst auf einen Vergleich runterhandeln kann? Vorher ansparen und mich dann erst melden wäre möglich, das Inkassobüro hat mich schon seit 2017 nicht mehr angeschrieben und wird hoffentlich noch 3-4 Monate die Füße still halten.
Stellen Inkassobüros sich da eher quer oder muss ich nur überzeugend genug sein?

Und danke für den Tipp mit den Mahngerichten, die werde ich dann demnächst mal anschreiben, damit ich hoffentlich Titel gleich aussortieren kann weil sie evtl. schon gar nicht mehr aktuell sind.
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Veruca
Neuankömmling
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Re: Schufa-Einträge

Beitrag von Veruca »

caffery hat geschrieben:
15. Jun 2020, 21:04
Allerdings bin ich mir sicher, dass Du das nicht so sehen würdest wenn Du wüsstest, was Du da alles an verjährten Zinsen und niemals durchsetzbarem Quatsch an die Inkassobuden zahlst und bereits gezahlt hast - nur weil Du es nicht besser wusstest. Deswegen habe ich auch absichtlich etwas "unsensibel" geschrieben.
Mit den Zinsen und Gebühren stimme ich dir zu. Ist jetzt halt für die aktuellen Raten zu spät da mittlerweile nur noch die Hauptforderungen übrig sind.
caffery hat geschrieben:
15. Jun 2020, 21:04
Lass Dir helfen. Lass zumindest jemanden Deine Forderungen durchbürsten und auf Verjährtes und Inkasso-Spesenkäse bereinigen und zahle dann "zur Verrechnung auf Hauptforderung" - wie Mrs. Rob schon sagte.
Verjährtes habe ich schon aussortiert. Ich zahle ausschliesslich Forderungen mit Titel ab. Sprich, die Titel die ich auch schwarz auf gelb vorliegen habe und die leider noch nicht annähernd an den 30 Jahren dran sind. Die immer mal wieder eintrudelnden Briefe von zwei Forderungen bei denen mit der "Einleitung gerichtlicher Schritte" gedroht wird, landen ohne große Beachtung in meinem Ordner. Die Hauptforderungen sind längst verjährt und ich habe diese Verjährung auch nie gehemmt.

Ich sage ja nicht, dass ich mir nicht helfen lassen will. Ich muss jetzt halt erstmal eine Beratungsstelle finden, die für mich auch zuständig ist und dort einen Termin ausmachen und abwarten bis dieser auch da ist.
Deswegen auch meine Frage ob Chancen bestehen, selbst einen Vergleich auszuhandeln. Überzeugend genug dafür kann ich sein, und inzwischen lasse ich mich nicht mehr so leicht beeindrucken. (Ein beruflicher Wechsel ins kaufmännische hinterlässt seine Spuren)
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caffery
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Re: Schufa-Einträge

Beitrag von caffery »

Veruca hat geschrieben:
15. Jun 2020, 21:32
Ist jetzt halt für die aktuellen Raten zu spät da mittlerweile nur noch die Hauptforderungen übrig sind.
Das stimmt nicht - es ist in solchen Fällen nicht "zu spät".
Veruca hat geschrieben:
15. Jun 2020, 21:32
Verjährtes habe ich schon aussortiert. Ich zahle ausschliesslich Forderungen mit Titel ab. Sprich, die Titel die ich auch schwarz auf gelb vorliegen habe und die leider noch nicht annähernd an den 30 Jahren dran sind.
Auch bei titulierten Forderungen gibt es regelmäßig jede Menge nachgerichtliche Fantasiekosten, die von der Branche in die Welt gezaubert werden. Deren Erfindungsreichtum endet leider mit der Titulierung häufig nicht.
Veruca hat geschrieben:
15. Jun 2020, 21:32
Deswegen auch meine Frage ob Chancen bestehen, selbst einen Vergleich auszuhandeln. Überzeugend genug dafür kann ich sein, und inzwischen lasse ich mich nicht mehr so leicht beeindrucken.
Meiner Erfahrung nach nicht. Dabei ist es auch ziemlich egal welche Formulierungen Du benutzt. Solche Vorschläge von Schuldnern selbst werden in aller Regel nicht "für voll genommen".
... und erst recht nicht bei Inkassobuden, die Du bereits "angefüttert" hast.
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