Privat Insolvenz aufhalten?

Hier geht es in erster Linie um eine sachbezogene Diskussion rund um das Thema Ver- und Überschuldung (z.B. zur Existenzsicherung, Zwangsvollstreckung, Verbraucherinsolvenzverfahren). Für aktive und ehemals Selbstständige haben wir ein eigenes Forum 'Selbstständige' eingerichtet. Wie man mit Schulden und den damit resultierenden persönlichen Belastungen und Problemen umgeht und lebt, geht es im Schwesterforum 'life!'.
Meuchel
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Privat Insolvenz aufhalten?

Beitrag von Meuchel » 9. Aug 2019, 23:27

Guten Abend zusammen,

ich erzähle kurz und knapp über meine Vorgeschichte:

Ich habe mit 22 die Diagnose Bipolare Störung bekommen (Manisch-Depressiv) und habe rund herum in diesem Alter verschiedenste Arten von Schulden gemacht, dass 18 Gläubiger mit jeweils Summen zwischen 80-500 € zusammen kamen. Ich erkannte sehr schnell, dass irgendwas falsch lief und habe darauf hin nach der Therapie die Unterstützung der gesetzlichen Betreuung gesucht.

Da ich durch das Krankheitsbild auch immer wieder Ausbildungen wechselte und wieder beendete, kam ich schließlich in die Grundsicherung und galt als nicht Arbeitsfähig.

Dadurch, sah mein Betreuer nur den Weg, der Privat Insolvenz. Die Kosten beruhen sich auf 500 Euro, die derzeit in Raten ab bezahlt werden, bis es überhaupt los geht.

Mittlerweile hat sich meine Situation drastisch verändert (bin heute 25), ich fühle mich seit gut 1 1/2 Jahre gesund und habe keine Rückschläge zu verzeichnen. Ich habe meine Ausbildung zum Fachinformatiker und bin sehr glücklich. Lebe mit meiner Freundin zusammen und zahlen dadurch, dass wir in einer Einliegerwohnung meiner Freundin's Eltern leben sehr geringe Miete. Meine Freundin und ich haben vor ein paar Tagen zusammen gerechnet, in welcher Zeit wir das Geld zusammen haben, meine Schulden auf einen Schlag ab zu bezahlen. Wir stellten fest, dass es in der aktuellen Situation keine weite Hürde für uns dar stellt.

Leider hab ich im Moment nicht den besten draht zu meinem Betreuer (möchte gerade nicht weiter drauf eingehen) und stelle mir die Frage, kann ich die Privat Insolvenz überhaupt noch aufhalten? Natürlich hängt es mit noch viel Arbeit zusammen, alle Gläubiger zu kontaktieren, aber das nehme ich selbstverständlich in kauf. Ich kenne mich mit dem Thema Privat Insolvenz nicht sehr gut aus und wäre dankbar, über eure freundlichen Nachrichten :-)

Wünsch euch noch einen schönen Abend :geek:
MrsRob
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Re: Privat Insolvenz aufhalten?

Beitrag von MrsRob » 9. Aug 2019, 23:56

Meuchel hat geschrieben:
9. Aug 2019, 23:27
... Dadurch, sah mein Betreuer nur den Weg, der Privat Insolvenz. Die Kosten beruhen sich auf 500 Euro, die derzeit in Raten ab bezahlt werden, bis es überhaupt los geht...
Hallo Meuchel,
der Punkt mit den Kosten wundert mich, denn der Inso-Antrag kostet ja eigentlich nichts.
Oder hat Dein Betreuer einen Anwalt beauftragt und dessen Rechnung muss zuerst bezahlt werden?

Es wird ja wohl ein sogenanntes Verbraucher-Insolvenzverfahren angestrebt, kein Regel-Insolvenzverfahren (denn Du bist/warst ja nicht selbständig tätig - oder?).
Dann ist ja zwingend ein aussergerichtlicher Einigungsversuch vorgeschaltet (mt einer "anerkannten Stelle" = Schuldnerberatung oder Anwalt), bevor der Inso-Antrag beim Inso-Gericht gestellt werden kann.

Das scheint ja noch nicht passiert zu sein (noch kein Antrag ans Gericht) - richtig?

Dann stellt sich jetzt die Frage, was darf Dein Betreuer ohne Deine Zustimmung für Dich entscheiden?
Sorry, im Betreuungsrecht kenn ich mich nicht aus.

Gäbe es in der Situation keinen Betreuer, dann braucht man ja einfach keinen Inso-Antrag zum Inso-Gericht schicken, wenn man eine bessere Lösung gefunden hat.

Wie gesagt, ich kenn mich im Betreuungsrecht nicht aus.
Was wäre denn, wenn Du Deinem Betreuer (schriftlich, nachweisbar, Einwurfeinschreiben) mitteilst:
"Ich habe es mir anders überlegt - nein danke, kein Insolvenzverfahren."

Warst Du eigentlich mal bei einer (kostenlosen) Schuldnerberatung?
Meuchel
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Re: Privat Insolvenz aufhalten?

Beitrag von Meuchel » 10. Aug 2019, 00:44

Abend MrsRob,

danke für deine Nachricht. Ich muss gestehen, ich bin nicht gut "eingewiesen" worden, was jetzt tatsächlich passiert. Ich habe nur mitbekommen, dass ich Raten an den Anwalt zahle, damit ein Privat Insolvenz verfahren eingeleitet wird. Da ich mich nicht gut auskenne, kannte ich es, dass man 300 € zahlt. Das war mein Stand" den ich kannte. Auf nachfrage warum es 500€ kostet kam die Antwort "das liegt daran, dass ich viele verschiedene Gläubiger habe, auch wenn meine Verschuldung vergleichsweise "niedrig" ist.

Ich bin überrascht über deine Antwort, und kenne gerade meinerseits keine gegenfrage, da ich echt mich null auskenne damit.

Mein gesetzlicher Betreuer hat bei mir vom Gericht einen Einwilligungsvorbehalt, welches meine Geschäftsfähigkeit einschränkt. Mein Betreuer verwaltet mein Konto und kümmert sich um wichtige Zahlungen wie Miete, Strom, Internet etc. und ich habe kein Zugriff auf mein Hauptkonto (ich habe ein Unterkonto, wo ich Taschengeld ähnlich Geld überwiesen bekomme, wenn ich es benötige) Außerdem kann ich keine Verträge eingehen bzw. quasi keine einfachen Käufe tätigen, sie wären quasi nichtig, wenn ich es trotzdem tue.

Im Fall der privat Insolvenz hat er es quasi entschieden, aber er spricht jede Entscheidung mit mir ab. Da ich wie gesagt, ahnungslos bin, was privat Insolvenz angeht, ich dem auch zustimmte. Ich habe viel Vertrauen in seine Arbeit gesteckt.

Aber in der Situation, in der ich mich jetzt befinde, kann ich es mit ihm absprechen und muss es gut begründen können, dass ich mich lieber für diesen Weg entscheide. Wenn er es für plausibel hält, wäre es möglich, dass er dem zustimmt.

Zu einer Schuldenberatung kam es nie, obwohl ich danach fragte. Auch mit dem Anwalt habe ich keinen Kontakt und weiß nicht mal, wer das ist.
insolaner
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Re: Privat Insolvenz aufhalten?

Beitrag von insolaner » 10. Aug 2019, 03:05

Ohne jetzt den Teufel an die Wand malen zu wollen, oder alles nur schlecht zu reden: das mit den Gebühren finde ich auch sehr merkwürdig, zumal eine öffentliche Schuldnerberatung kostenlos ist, wenn in Deinem Fall keine extremen Aussergewöhnlickkeiten vorhanden sind, sehe ich keine Notwendigkeit das ganze über einen kostenpflichtigen Anwalt abzuwickeln.

Arbeiten die beiden vielleicht zusammen? Ist Dein Betreuer so ein 'Berufsbetreuer', der viele betreute gleichzeitig verwaltet, und dafür auch noch (von wem auch immer, ob von Dir oder vom Gericht) bezahlt wird? Ich hoffe ja sehr, dass es kein Anwalt ist, der den Betreuer gibt, denn ansonsten riecht es wirklich nach "Auftrag zugeschustert" :(

Es liest sich so, als wenn Du Dir die Betreuung selber gewünscht hättest?! Das ist ja nichts schlimmes, finde ich sogar gut, wenn man "es selber nicht auf die Reihe bekommt", ist/er war bei mir auch schon eine Überlegung... Aber wenn Du aus freien Stücken in die Betreuung gegangen bist, solltest Du das ganze auch selber wieder beenden können, oder? Nötigenfalls, wenn es zu extrem ist, auch per gerichtlicher Klärung (die vielleicht auch in Sachen "Insolvenzkosten abstottern, bevor es losgeht" anzuraten sein könnte, aber dafür habe ich zu wenig Details von der ganzen Geschichte...

Ein Betreuer muss übrigens, je nach Fall, nicht zwingend immer ein "offizieller" sein, auch Eltern oder Partner können hier als Betreuer eingesetzt werden - nur mal so als Idee...
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Re: Privat Insolvenz aufhalten?

Beitrag von Ruhrpottmensch » 10. Aug 2019, 07:30

Man sollte wohl mal alle "Schulden" zu einer Gesamtforderung zusammenfassen...
Anschließend sollte man seine wirtschaftliche Lage bewerten (Habe ich einen Job? Wenn ja, was verdiene ich damit?) und schauen, ob man in dieser Situation in der Lage ist seine Schulden bedienen zu können ohne 25 Tage im Monat trockenes Brot zu knabbern...

Hat man die Möglichkeit, Raten zu bedienen und/oder sich mit Gläubigern zu einigen, dann sollte man das eventuell einer (im längsten Fall) 6jährigen Inso (Mit "Nebenfolgen" sogar noch länger) vorziehen.

Jetzt ist deine Situation natürlich noch eine etwas andere... Du stehst unter "Betreuung".
Scheinbar hat Dein Betreuer aber entschieden, dass für Dich nichts anderes in Frage kommt als eine Inso. Über die Hintergründe können wir hier im Forum nur spekulieren, dazu sind wir nicht "gut genug" im Thema drin. Das kann wohl nur Dein Betreuer bzw. Du wirklich beantworten.

Wenn Du aber der Meinung bist, dass eine Inso für Dich nicht in Frage kommt, dann sollte der erste Weg zu deinem Betreuer führen. Erläutere ihm Deine Bedenken, höre Dir aber auch seine Argumente an. Hinterfrage durchaus den Schritt einer "kostenpflichtigen" Insolvenzberatung, mache ihm klar, dass neue Schulden eigentlich nicht zielführend sind. Zusätzlich kannst Du natürlich auch anregen, eine caritative Schuldnerberatung aufzusuchen (In Begleitung Deines Betreuers). Denn da scheint der Hund begraben zu sein... Dein Betreuer hat, nach deinen Erzählungen, die Inso wohl offenbar mit ungenügenden Kenntnissen "ins Blaue" geschossen bzw. hat sich nicht wirklich mit Dir & Deiner Situation befasst. Aber wie gesagt, dass können wir hier nur anhand Deiner Erzählungen vermuten.

Lange Rede, kurzer Sinn:
Sprich nochmals mit Deinem Betreuer über die Situation und erläutere ihm Deine Bedenken. Um auf Deine Ausgangsfrage zurück zu kommen: In dem jetzigen Stadium kann man eine Inso durchaus noch "vermeiden". Im schlimmsten Fall wäre das Geld, was Du bei dem "Anwalt" liegen lassen hast, ein gewisses Lehrgeld.
MrsRob
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Re: Privat Insolvenz aufhalten?

Beitrag von MrsRob » 10. Aug 2019, 08:05

Guten Morgen Meuchel,
hast Du gut geschlafen mit den neuen Infos?

Nochmal zu Deiner Frage.
Ich glaube: Ja, Du kannst das Insolvenzverfahren noch aufhalten, denn es wurde (vermutlich) ja noch gar kein Antrag beim Insolvenzgericht gestellt.

Und bei Wikipedia steht:
https://de.wikipedia.org/wiki/Betreuung_(Recht)
" ... der Betreuer ... im Innenverhältnis aber zur Beachtung des Willens des Betreuten verpflichtet ist."

Sprich: Du musst Deinen 'Willen' dem Betreuer mitteilen - sonst kann er ihn ja nicht beachten.

Die Frage ist: Wieviel Schulden hast Du insgesamt?
Maximal 18 x 500 wären ja "nur" 9.000 Euro ...

Hast Du Deine Ausbildung bereits abgeschlossen?
Hast Du einen Arbeitsvertrag?

Hast Du Deine Betreuung selbst beantragt?
Vermutlich ist es ein Berufsbetreuer (der selbst davon lebt, dass er zu Betreuende hat).
Oder ist es ein Bekannter oder Familienmitglied (der das ehrenamtlich macht) ?

Du hast eine Freundin an Deiner Seite, sie kennt Deine Situation und hält zu Dir - das ist doch schon mal gut!

Mein Rat: Geh mal zu einer Schuldnerberatung (die nichts kostet), von der AWO, Caritas o.ä.
Es ist immer gut, sich eine "zweite Meinung" einzuholen.
Erst recht dann, wenn Dein Betreuer nicht viel Ahnung vom Insolvenzrecht hat (wer hat das schon, ausser den Fachleuten, die beruflich damit zu tun haben?).

Die Geschichte mit "erst den Anwalt bezahlen, bevor die Privat Insolvenz losgehen kann" spricht irgendwie für "nicht viel Ahnung" (ich will mal nicht gleich böse Absicht und Abzocke unterstellen).

Es ist ja gut, dass Du Dich jetzt selbst hier informierst.
Pass nur auf, dass kein Insolvenzantrag ans Gericht geht.
Ist der Antrag erstmal gestellt - und vor allem: Hat das Gericht schon einen Beschluss zur Eröffnung gefasst - dann wird es schwierig bis unmöglich, den wieder zurückzuziehen.

Viel Glück!
Lieschenmüller
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Re: Privat Insolvenz aufhalten?

Beitrag von Lieschenmüller » 10. Aug 2019, 09:01

Ich arbeite im Bereich ambluant betreutes Wohnen und habe sehr oft mit gesetzl. Betreuern zu tun. Dass er einen Anwalt einschaltet ist ein normales Verhalten. Ein gestzl. Betr. bekommt vom Land 2Std. die Woche für einen Klienten bezahlt. Den Rest macht er aus eigener Tasche. Da die meisten nicht nur einen Klienten haben, ist denke ich auch klar. Somit haben die wirklich in den seltensten Fällen Zeit, sich damit auseinander zu setzen. Man kann natürlich darüber streiten, ob man dann nicht mit dem Klienten zu einer caritativen Einrichtung gehen kann oder nicht. Andersrum müsstest du, wenn du noch in der Ausbildung bist, Prozesskostenbeihilfe bekommen. Das liegt aber an deinem Gehalt.
Ich kann mir gut vorstellen, warum dein Betreuer die INSO anstrebt. Dir geht es jetzt gut...auch schon über einen längeren Zeitraum ABER du hast eine Erkrankung, die dich dein ganzes Leben begleiten wird. Es kann von heute auf morgen wieder komplett anders aussehen. Nein...ich will den Teufel nicht an die Wand malen, es ist nun mal so mit dieser Sch... Krankheit. An deiner Stelle, würde ich die Inso laufen lassen und mit deinen Mitteln versuchen, die 3Jahre zu schaffen. Denn wenn du es nicht machst, hast du evtl. mehr Druck, kannst wieder eine Episode bekommen und dein schön erdachter Plan, landet im Müll. Vielleicht sogar mit noch mehr Schulden.
Hätte ich dich als Klienten würde ich dir genau das raten.
arreis
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Re: Privat Insolvenz aufhalten?

Beitrag von arreis » 10. Aug 2019, 09:06

Hallo Meuchel,
hast Du in irgendeiner Form einblick darüber was Dein Betreuer in der Angelegenheit unternimmt oder macht er es so wie er es will?

Die angesprochenen 500,- € kommen mir komisch vor, wie schon erwähnt würden bei einer Schuldnerberatung keine Kosten entstehen und sollte ein Anwalt beauftragt worden sein, ist der Betrag eigentlich zu gering, für 500,- € macht ein Anwalt sowas nicht.
imker
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Re: Privat Insolvenz aufhalten?

Beitrag von imker » 10. Aug 2019, 11:25

Was Du bisher zur Situation schreibst, machte mir einen guten Tipp zum „Abbrechen“ des Verfahrens noch nicht möglich.
Aus den von Dir geschilderten Tatsachen wirkt es auf mich ein wenig danach, dass der Betreuer die Chancen und Möglichkeiten zur Vermeidung der Insolvenz nicht kennt oder aber völlig anders einschätzt als Du mit Deiner Freundin.
Kannst Du ihm Deine Sicht der Dinge einmal schildern und ihn fragen, was er davon hält?
Mit welcher Monatsrate bedienst Du die Anwaltskosten? Von welchem Amtsgericht wurde der Betreuer für Dich bestellt und der Einwilligungsvorbehalt (gleich von Beginn an oder erst nach einer gewissen Zeit der Betreuung)angeordnet?
Meuchel
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Re: Privat Insolvenz aufhalten?

Beitrag von Meuchel » 10. Aug 2019, 12:01

Wow, ich danke euch erstmal alle für eure netten Antworten ohne gleich von allen Seiten blöd angemacht zu werden, das schätze ich schon einmal sehr!

Ich spreche offen, dabei dass es sich um Beträge zwischen 80-500€ handelt, belaufen sich meine Schulden auf "nur" 6500€. 6500 waren in meiner damaligen Situation ein Schlag für mich und ich hatte tatsächlich ähnlich wie Lieschenmüller schreibt, mich so mal eben abgefertigt gefühlt.

Ebenfalls beunruhigt mich das auch, dass der Weg der Schuldnerberatung bzw der Antrag zum Inso Verfahren nichts kosten würde.

Ich habe sehr viel Glück mit meinem Partner und meiner Familie, dass sie auch nur den Kopfschütteln, wenn ich mit der Summe in ein Inso Verfahren gehen würde. Mein Partner und meine Mutter haben mir gesagt, dass sie mir mit einem großen Teil helfen werden. Ich habe aber im Gegenzug meine möglichen Mittel meines Ausbildungehaltes aufgelistet. (Ich bin auch nicht der Mensch, der jetzt nicht gleich die Hand auf macht und andere mein eigenes Fehlverhalten finanzieren lassen)

Ich bin dankbar über meine Freundin (mit ihr bin ich 8 Jahre zusammen), denn unser Lebensunterhalt ist weit gesichert dank ihr! und ich würde nicht nochmal in die Nähe des hungerns kommen, wie es früher einmal aussah.

Eure Informationen haben mir jetzt schon viel Mut gemacht. Ich werde gleich alles zusammen Stellen und den Weg der kostenlosen Schuldnerberatung einschlagen. Und meinen Betreuer von meinem vorhaben Informaieren.
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