Privatinsolvenz vorbei, aber 2000 € beim alten Arbeitgeber verloren – Tipps gesucht!
Verfasst: 29. Nov 2025, 21:33
Ich möchte eure Einschätzung zu einer Sache hören, die mir bis heute ziemlich quer im Magen liegt. Vielleicht hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder kann mir sagen, wie ihr an meiner Stelle vorgehen würdet.
Kurz zur Vorgeschichte: Ich war vor ein paar Jahren in Ausbildung bei meinem damaligen Arbeitgeber. In dieser Zeit habe ich eine Menge Überstunden aufgebaut. Mir wurde gesagt, dass ich die später abfeiern dürfte. Als ich dann gekündigt habe (die Kündigung ging von mir aus), hieß es plötzlich, dass das doch nicht möglich sei, also wurden mir über 200 Überstunden mit der letzten Lohnabrechnung auf einmal ausgezahlt.
Das Problem: Zu dem Zeitpunkt war ich in Privatinsolvenz. Der Lohn der letzten Abrechnung wurde durch die Einberechnung der rund 200 Überstunden so hoch, dass ein Teil der Auszahlung direkt an den Treuhänder ging, ca. 2000 €. Und das, obwohl ich zu jedem Zeitpunkt unter der Pfändungsfreigrenze lag, selbst wenn man die Überstunden monatlich eingerechnet hätte. Die Insolvenz ist seit diesem Jahr vorbei, aber rechtlich betrachtet hätte dieses Geld nie gepfändet werden dürfen.
Ich würde gerne Klage erheben, weil es nun mal 2000 € plus Zinsen sind. Aber kein Anwalt rührt bei so einem Streitwert auch nur einen Finger, und selbst wenn, würde der Kosten-Nutzen-Effekt lächerlich ausfallen. Und selbst klagen? Ganz ehrlich: Ich fürchte, dass Richter mich sofort in die Schublade „will seine Schulden nicht zahlen“ stecken, obwohl das absolut nicht stimmt. Ich habe beim späteren Arbeitgeber monatlich rund 1800 € an den Treuhänder gezahlt – es geht also wirklich nur um dieses eine Jahr mit diesem einen Arbeitgeber, der mich damals ausgenutzt u d ausgetrickst hat.
Mir geht’s darum: Was würdet ihr tun? Würdet ihr für diese Summe den Stress auf euch nehmen und versuchen, das Geld zurückzubekommen? Oder würdet ihr es lassen? Für mich sind 2000 € viel Geld, und ich habe das Gefühl, dass ich damals über den Tisch gezogen wurde. Wenn ich das damals gewusst hätte, hätte ich einfach keinerlei Überstunden aufgebaut.
Kurz zur Vorgeschichte: Ich war vor ein paar Jahren in Ausbildung bei meinem damaligen Arbeitgeber. In dieser Zeit habe ich eine Menge Überstunden aufgebaut. Mir wurde gesagt, dass ich die später abfeiern dürfte. Als ich dann gekündigt habe (die Kündigung ging von mir aus), hieß es plötzlich, dass das doch nicht möglich sei, also wurden mir über 200 Überstunden mit der letzten Lohnabrechnung auf einmal ausgezahlt.
Das Problem: Zu dem Zeitpunkt war ich in Privatinsolvenz. Der Lohn der letzten Abrechnung wurde durch die Einberechnung der rund 200 Überstunden so hoch, dass ein Teil der Auszahlung direkt an den Treuhänder ging, ca. 2000 €. Und das, obwohl ich zu jedem Zeitpunkt unter der Pfändungsfreigrenze lag, selbst wenn man die Überstunden monatlich eingerechnet hätte. Die Insolvenz ist seit diesem Jahr vorbei, aber rechtlich betrachtet hätte dieses Geld nie gepfändet werden dürfen.
Ich würde gerne Klage erheben, weil es nun mal 2000 € plus Zinsen sind. Aber kein Anwalt rührt bei so einem Streitwert auch nur einen Finger, und selbst wenn, würde der Kosten-Nutzen-Effekt lächerlich ausfallen. Und selbst klagen? Ganz ehrlich: Ich fürchte, dass Richter mich sofort in die Schublade „will seine Schulden nicht zahlen“ stecken, obwohl das absolut nicht stimmt. Ich habe beim späteren Arbeitgeber monatlich rund 1800 € an den Treuhänder gezahlt – es geht also wirklich nur um dieses eine Jahr mit diesem einen Arbeitgeber, der mich damals ausgenutzt u d ausgetrickst hat.
Mir geht’s darum: Was würdet ihr tun? Würdet ihr für diese Summe den Stress auf euch nehmen und versuchen, das Geld zurückzubekommen? Oder würdet ihr es lassen? Für mich sind 2000 € viel Geld, und ich habe das Gefühl, dass ich damals über den Tisch gezogen wurde. Wenn ich das damals gewusst hätte, hätte ich einfach keinerlei Überstunden aufgebaut.