Umschulung in der Privatinsolvenz
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Umschulung in der Privatinsolvenz
Hallo, ich stehe sehr wahrscheinlich kurz vor der Privatinsolvenz, habe in ca. 4 Monaten einen Termin bei der Schuldenberatung, aber man sagte mir schon am Telefon das es sehr wahrscheinlich darauf hinauslaufen wird.
Ich habe vor ca. 9 Jahren eine Ausbildung abgeschlossen, habe aber nie in den Beruf nach der Ausbildung gearbeitet, der Job ist auch ehr unterbezahlt.
Ich arbeite aktuell in der Produktion, wo ich ca. 50.000€ im Jahr verdiene, der Job ist aber mit Knochen arbeit verbunden, aufgrund einer alten Verletzung habe ich während der Arbeit häufig Schmerzen, wenn ich zum Arzt gehe, hat es sich sehr wahrscheinlich mit den Job erledigt.
Ich habe mir deswegen Gedanken über eine Umschuldung, in Büro gemacht, die würde 24 Monate dauern. Aber mache mir etwas Gedanken das die Restschuldbefreiung in Gefahr ist.
Ohne Umschuldung würde ich wahrscheinlich in Irgendwelchen Leihfirmen arbeiten, wo ich 15-20 Tausend weniger im Jahr verdiene.
Wie stehen da die Chancen, das die Restschuldbefreiung in Gefahr ist?
Ich habe vor ca. 9 Jahren eine Ausbildung abgeschlossen, habe aber nie in den Beruf nach der Ausbildung gearbeitet, der Job ist auch ehr unterbezahlt.
Ich arbeite aktuell in der Produktion, wo ich ca. 50.000€ im Jahr verdiene, der Job ist aber mit Knochen arbeit verbunden, aufgrund einer alten Verletzung habe ich während der Arbeit häufig Schmerzen, wenn ich zum Arzt gehe, hat es sich sehr wahrscheinlich mit den Job erledigt.
Ich habe mir deswegen Gedanken über eine Umschuldung, in Büro gemacht, die würde 24 Monate dauern. Aber mache mir etwas Gedanken das die Restschuldbefreiung in Gefahr ist.
Ohne Umschuldung würde ich wahrscheinlich in Irgendwelchen Leihfirmen arbeiten, wo ich 15-20 Tausend weniger im Jahr verdiene.
Wie stehen da die Chancen, das die Restschuldbefreiung in Gefahr ist?
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Re: Umschulung in der Privatinsolvenz
Es hat halt schon ein Geschmäckle. Von 50k im Jahr auf nicht pfändbar - und das genau dann, wenn die Insolvenz starten soll.
Was würdest du als Gläubiger dazu sagen?
Wie das am Ende ausgeht, wird dir keiner sagen können. Kann gut gehen, kann aber auch in die Hose gehen. Das kommt auf die Gläubiger und das Insolvenzgericht an.
Ein Arztbesuch ist doch keine schlechte Idee. Mit belegbaren Facharztdiagnosen und im besten Fall vielleicht auch noch einer Beurteilung durch den medizinischen Dienst deiner Krankenkasse, steigen deine Chancen. Dass der erstbeste Arzt dir sagt (und bescheinigt) "Lassen Sie das mit dem Job mal lieber" glaube ich eher nicht.
Wie oft warst du z.B im letzten Jahr wegen dieser alten Verletzung und der Belastung dadurch krank geschrieben?
Was würdest du als Gläubiger dazu sagen?
Wie das am Ende ausgeht, wird dir keiner sagen können. Kann gut gehen, kann aber auch in die Hose gehen. Das kommt auf die Gläubiger und das Insolvenzgericht an.
Ein Arztbesuch ist doch keine schlechte Idee. Mit belegbaren Facharztdiagnosen und im besten Fall vielleicht auch noch einer Beurteilung durch den medizinischen Dienst deiner Krankenkasse, steigen deine Chancen. Dass der erstbeste Arzt dir sagt (und bescheinigt) "Lassen Sie das mit dem Job mal lieber" glaube ich eher nicht.
Wie oft warst du z.B im letzten Jahr wegen dieser alten Verletzung und der Belastung dadurch krank geschrieben?
Re: Umschulung in der Privatinsolvenz
Ich war bis jetzt noch garnicht krankgeschrieben und beim Arzt war ich auch noch nicht. Schmerzen treten erst nach ein paar Stunden arbeiten auf und sind auch aushaltbar, deswegen möchte ich erst einmal zur Schuldenberatung bevor ich zum Arzt gehe.
Nur auf Dauer wird es nicht gut gehen, da es sich um ein Künstlichesgelenk handelt.
Nur auf Dauer wird es nicht gut gehen, da es sich um ein Künstlichesgelenk handelt.
Re: Umschulung in der Privatinsolvenz
Du merkst schon selbst, dass diese Argumentation ein bisschen hinkt, oder?XY9 hat geschrieben: ↑24. Aug 2026, 11:39 Ich war bis jetzt noch garnicht krankgeschrieben und beim Arzt war ich auch noch nicht. Schmerzen treten erst nach ein paar Stunden arbeiten auf und sind auch aushaltbar, deswegen möchte ich erst einmal zur Schuldenberatung bevor ich zum Arzt gehe.
Nur auf Dauer wird es nicht gut gehen, da es sich um ein Künstlichesgelenk handelt.
Es ist alles so schlimm, dass du den Job in der Insolvenz nicht weitermachen kannst, aber beim Arzt warst du noch nie deswegen. Krank geschrieben? Auch nicht.
Da eine wirkliche medizinische Notwendigkeit zu konstruieren, wird schwierig.
Re: Umschulung in der Privatinsolvenz
Shopgirl hat geschrieben: ↑24. Aug 2026, 17:36Du merkst schon selbst, dass diese Argumentation ein bisschen hinkt, oder?XY9 hat geschrieben: ↑24. Aug 2026, 11:39 Ich war bis jetzt noch garnicht krankgeschrieben und beim Arzt war ich auch noch nicht. Schmerzen treten erst nach ein paar Stunden arbeiten auf und sind auch aushaltbar, deswegen möchte ich erst einmal zur Schuldenberatung bevor ich zum Arzt gehe.
Nur auf Dauer wird es nicht gut gehen, da es sich um ein Künstlichesgelenk handelt.
Es ist alles so schlimm, dass du den Job in der Insolvenz nicht weitermachen kannst, aber beim Arzt warst du noch nie deswegen. Krank geschrieben? Auch nicht.
Da eine wirkliche medizinische Notwendigkeit zu konstruieren, wird schwierig.
Ich weiß hört sich nicht glaubwürdig an, aber wenn ich zum Arzt gehe und ins Krankengeld gehe oder den Job nicht mehr ausüben kann wäre ich Zahlungsunfähig deswegen "verschleppe" ich das bereits mehrere Monate.
Re: Umschulung in der Privatinsolvenz
Darf ich fragen um welches Gelenk es sich handelt und welche Ausbildung - ich nehme an Berufsausbildung - Sie besitzen?
Re: Umschulung in der Privatinsolvenz
Es handelt sich um ein neues Kniegelenk, eine Ausbildung habe ich vor ca. 9 Jahren im Einzelhandel abgeschlossen. Aber nach Ausbildung nie in den Beruf gearbeitet.
Mein aktuellen Job habe ich eigentlich nur übergangsweise angenommen, da mir auch klar war das ich das nicht bis zur Rente durchhalte. Bin da jetzt im vierten Jahr und habe mich leider durch eine spielsucht massiv verschuldet.
Re: Umschulung in der Privatinsolvenz
Bist du "trocken"? In Therapie wegen der Spielsucht?
Sofern du das nicht im Griff hast, ist eine Insolvenz sowieso die schlechteste aller Ideen.
Sofern du das nicht im Griff hast, ist eine Insolvenz sowieso die schlechteste aller Ideen.