Psychische probleme und allgemeines

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Fennyx
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Registriert: 27. Jun 2026, 23:24

Psychische probleme und allgemeines

Beitrag von Fennyx »

Hallo an alle,

Ich bin neu hier im Formum und bitte um Hilfe.
(Ich nehme keine gewähr für rechtschreibung. Ich habe da krankheitsbedingt probleme)

Hier der Background:

Ich bin 28 Jahre, single und berufstätig. (Lagerist, netto 1800)
Durch einen Trauerfall in der Familie fingen die probleme erst richtig an. Ich hatte in meiner ausbildung (2020) im ausbildungsbetrieb durch not ein auto finanziert. Mntl 130euro. Meine oma hatte mich da untersützt und die raten in der ausbildung übernommen.nach der Ausbilfung zahlte ich selber. Ich wechselte den Arbeitgeber. Bis Dato alles gut. Ich wollte nach einem jahr zuhause ausziehen. Nahm mir 5000euro bei der bank auf und zog aus. Nach 3 monaten zog ich wieder zurück da die wohnung unbewohnbar war.
Ein 3/4 Jahr später wechselte ich den Arbeitgeber. Ich Arbeitete 1 Monat bei der Post.
Nach einem Monat kündigte ich und war erstmal Arbeitslos. Ca 2 monate später fand ich einen neuen job. Wie es halt so ist war ich oft krank und konnte nicht arbeiten. Dann, 2 monate später kam der Taruerfall. Oma ist verstorben.

Bis dato hatte sie mich immer finanziell unterstützt.
Ich bekam ihr wohnung und zog ein.
Finaziell bedeutete das: netto 1800, wohnung 570, strom 60, handy internet 77, etc. Autorate bzw kerditrate (wurde mit den 5000 euro zsammengelegt und 200 kamen dazu durchüberbrückung der arbeitsloigkeit.) Zudem hatte die bank einen Fheler bei der Aulösung des Autos gemach Die restrate wurye nicht berücksichtigt und en mussten 5000 als 2. Kredit an die VW überwiesen werden. Monatliche krditrate gesamt waren 350, spritkosten zur arbdit im monat 400.

Nach nem haleb jahr dort wurde ich gekündigt. Ich war arbeitslos und hatte gesamtschulen von etwa 25000. Nach viel probieren meldete ich insolvenz an.
Zu dem punkt war ich arbeitslos und es konnte nichts gepfändet werden da das einkommen zu gering war.

Da kam die psychischen probleme hinzu. Der starke finanzdruck und die trauer um meine Oma. Schlafstörungen, antrieblosigkeit, appetitlosigkeit, anstzustände
Nach langem üverlegen ging zu einem früheren arbeitgeber zurück. Zack probleme wurden leichter, 1600 glatt.

Aber jetzt kracht es erst richtig. Das geld kommt am 27-29. Jeden monats. Nach etwa 10 Tagen ist mein konto im minus. Ich arbeite nun freiwillig 9h am tag, jeden samstag. Im schnitt ca 51h pro woche. Wie es lir erklärt wurye steigt mein lohn daurch rutsche ich in eine andere gehaltsklasse laut insolvenztabelle und bekomme so unter strich nicht alle aber einen teil der überstunden aisgezahlt. Mein Auto durfte ich behalten unter der vorraussetzung jeden monat minimum 200 euro zu zahlen. Was vedeutet ich komme in keine wohlverhaltensphase und das gerichtsverfahren wird nach 3 jahren geschlossen.

Soweit so gut
Aber die allbekannten hiobsbotschaften gehen weiter.
Diesen monat bekam.ich meine überstunden das 1. Mal gezahlt. Zudem noch urlaubsgeld, tantieme. Brutto waren das dann 3500, nach steuerabzug 2230 und nach insolvenzabzug 2004. Aber dadurch, das ich ein P Konto habe welche von 1. Zu 1. Rechnen, liege ich mit 2000 euro über meinem monatlichen freibetrag und mein konto wurde bis zum 1. Geperrt. Zudem wird, wenn sich das häuft, der überschuss an meinen Treuhänder überwiesen. Heißt meine überstunden bringen garnix.
Zudem habe ich meine karten verloren weshalb ich nicht an geld komme bis minimum in einer woche.
Zudem ist mir jetzt die aurobatterie kaputt gegangen was 300 euro kostet.
Das auto habe ich dem Truhänder freigegeben da ich die 200 euro nicht zahlen kann. Da warte ich immernoch auf eine antwort. Das auto ist jedoch essenziell wichtig um Zur arbeit zu kommen.


Das alles sorgt natürlich für meine Paychisch extreme belastung. Teils soweit das ich an manchen Tag daran denke mir was anzutun.

Wie gejt ihr emotional mit der insolvenz um? Habt ihr Tipps? Und auch ob ich an der Insolvenz was optimieren kann?

Danke für eure Hilfe
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Beiträge: 263
Registriert: 26. Jan 2020

Re: Psychische probleme und allgemeines

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Hi Fennyx,

gute Frage, hast du schonmal bei dem Thema "Psychische probleme und allgemeines" geschaut?
caffery
praktischer Schuldnerberater
Beiträge: 2896
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Re: Psychische probleme und allgemeines

Beitrag von caffery »

Hey Fenny...

Ja also einem Fachmann kräuseln sich ein bisschen die Nackenhaare wenn man das liest. Du bist einfach an ganz vielen Stellen sehr schlecht informiert und mir fallen multiple Handlungsmöglichkeiten ein, die deine Situation deutlich verbessern würden von denen du scheinbar keine Ahnung hast, dass es sie gibt.

1. Wenn Du das Auto für die Arbeit brauchst, stelle einen Freigabentrag nach § 811 ZPO und hör auf die Raten an den Verwalter zu zahlen. Zudem wäre ich so mutig zu versuchen (außer schiefgehen kann ja nichts passieren) die Autoraten aus der Masse zurückzufordern die du seit der Aufnahme der Erwerbstätigkeit gezahlt hast.
2. Unabhängig davon sollte der dargestellte Zusammenhang keinen Einfluss auf die Verfahrensaufhebung/Wohlverhaltensperiode haben.
3. Beantrage bei deinem Insolvenzgericht einen Blankettbeschluss/Quellenfreigabe damit dein Freibetrag jeden Monat deinem unpfändbaren Einkommen entspricht.
4. Überstunden sind zu 50% unpfändbar. § 850a Abs. 1 ZPO
5. Spritkosten in der Höhe kann man als außergewöhnliche Belastung anführen mit dem Ziel die Pfändungsgrenze zu erhöhen. Auch das musst du unter Bezug auf § 850f ZPO beantragen und Nachweise führen.

Ich wünsche dir darüber hinaus viel Kraft und mein aufrichtiges Beileid für deinen schlimmen Verlust.
Fennyx
Zwischendurchposter
Beiträge: 8
Registriert: 27. Jun 2026, 23:24

Re: Psychische probleme und allgemeines

Beitrag von Fennyx »

Danke für die Antwort. Was ich vergessen habe zu erwähnen ist das der blankettbeschluss bereits beantragt ist.
Zur KFZ situation. Stand heute: Das auto ist aktuell nicht fahrbereit. Die Batterie ist ist tot und ich kann keine neue zahlen. Ich habe dem Insolvenzverwalter die freigabe zu verwertung gegeben. Die 200 euro dauerauftrag sind gekündigt. Der Arbeitsweg aktuell sind ca 20km. Dementsprechend weniger spritverbrauch.
Auf anfrage zur erhöhung des pfändbaren anteils hieß es nein (treuhänder) da dies nur bei unterhaltspflichten greift.
Ich warte dementsprechend blos das er das auto holt. Habe ihn erneut per mail aufgefordert das abzuwickeln.

Der blankettbeschluss steht auch noch offen. Dauert halt alles ewig in DE.
Und ja ich wurde quasi garnicht beraten ind der ganzen sache. Das stimmt.
caffery
praktischer Schuldnerberater
Beiträge: 2896
Registriert: 13. Aug 2018, 20:45

Re: Psychische probleme und allgemeines

Beitrag von caffery »

Fennyx hat geschrieben: 28. Jun 2026, 13:32
Auf anfrage zur erhöhung des pfändbaren anteils hieß es nein (treuhänder) da dies nur bei unterhaltspflichten greift.
Das ist erstens Blödsinn und zweitens stellt man so einen Antrag ja auch ans Gericht.
Fennyx hat geschrieben: 28. Jun 2026, 13:32 Ich warte dementsprechend blos das er das auto holt. Habe ihn erneut per mail aufgefordert das abzuwickeln.
Ich behaupte einfach mal mutig, dass die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist, dass das nicht passieren wird. Durch die Androhung der Verwertung eines Auto Masse durch "Freikaufraten aus Nebenabreden" zu generieren ist ein beliebter Move von Insolvenzverwaltern. Wenn die Leute sich da nicht drauf einlassen (können) werden Autos aber dann in Wahrheit tatsächlich selten wirklich abgeholt. Dann muss der Karren schon wirklich werthaltig sein. Und das klingt jetzt bei dir nicht wirklich danach.

Aber durch die 20 Kilometer Arbeitsweg sollte es ohnehin unstrittig sein, dass der Wagen analog § 811 ZPO nicht zu verwerten ist - und entsprechend auch nicht freigekauft werden muss oder abgeholt werden darf.
Fennyx
Zwischendurchposter
Beiträge: 8
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Re: Psychische probleme und allgemeines

Beitrag von Fennyx »

Da war zu viel beamtendeutsch drinne haha. Also heißt das, dass das auto nicht verwertet wird? (Fahrzeugwert aktuell 10000euro)
Wie regel ich das ganze nun? Weil ich selber kann es ja auch nicht einfach verkaufen. Und kann es halt auch wirtschaftlich nicht tragen
caffery
praktischer Schuldnerberater
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Re: Psychische probleme und allgemeines

Beitrag von caffery »

Wenn dein Verwalter nicht "freiwillig" die Freigabe erklärt stellst Du einen Antrag auf Freigabe des KFZtes an dein zuständiges Insolvenzgericht unter Bezugnahme auf § 811 Abs. 1 Nr. 1b ZPO und begründest das Ganze mit Deinem Arbeitsweg inkl. Belegen.
Fennyx
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Re: Psychische probleme und allgemeines

Beitrag von Fennyx »

Ahh okay verstehe. Ich danke vielmals für die hilfe
Paula
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Registriert: 4. Jul 2025, 10:21

Re: Psychische probleme und allgemeines

Beitrag von Paula »

Beim Auto bin ich mir nicht so sicher, dass das komplett freigegeben würde. Wenn es tatsächlich noch 10.000 Euro Wert ist, könnte eine Austauschpfändung in Frage kommen. Außerdem ist nicht klar, ob Fennyx nicht auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit kommen könnte. Dann würde das Auto auch nicht benötigt und wäre insgesammt verwertbar. Oder liege ich da falsch caffery?
caffery
praktischer Schuldnerberater
Beiträge: 2896
Registriert: 13. Aug 2018, 20:45

Re: Psychische probleme und allgemeines

Beitrag von caffery »

Austauschpfändungen kommen in der Praxis so gut wie nie vor. Und wenn doch - dann bei gänzlich anderen Wertdimensionen. Ich habe mal mit einem Verwalter darüber gesprochen der hier ständig berufen wird und das schon seit über zwei Dekaden macht. Er sagte wörtlich: "Ich habe genau einmal eine Austauschpfändung gemacht - das mach ich NIE wieder!"

Was die Entfernung angeht würde es mich extrem wundern wenn das Gericht da bei 20 Kilometern Theater machen würde. Da müsste die Wohnung und der Arbeitsort quasi eine Express-Direktverbindung vor der jeweiligen Haustür haben die zeitlich optimal an jedem Arbeitstag vor der Werksttür ankommt. Allgemein wird bei erwerbstätigen hier in der Praxis kaum diskutiert wenn nicht quasi direkt nebenan gearbeitet wird. Für den Ernstfall gibt es dann etliche mögliche Argumentationswege mit denen man die Freigabe herbeiargumentieren könnte. Ich hätte das aber in der Praxis noch nie gebraucht.

Meine Prognose hier lautet: Das klingt hier ganz klar nach einer typischen Nebenabrede die Verwalter gerne bei KFZ von Erwerbslosen machen. Nun hat der TE zwischenzeitlich eine Arbeit aufgenommen und da der Verwalter es nicht als seine Aufgabe ansieht den TE zu beraten und/oder es ihn nicht interessiert, hat er alles einfach so gelassen. Ich denke, dass es hier mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einer Freigabe kommt wenn der TE sich wie dargestellt einbringt.
Fennyx
Zwischendurchposter
Beiträge: 8
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Re: Psychische probleme und allgemeines

Beitrag von Fennyx »

@paula

Nein Öffis fahren nicht. Ich hab um 6 uhr dienstbeginn und mit der ersten verbindung wäre ich 6:10 erst da. eine absprache mit dem arbeitgeber das ich später anfange ist nicht möglich
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