Hi,
ich hatte mit meinem IV schon öffters Probleme.
Mein damaliger Anwalt sagte:
Es sei sehr sehr seltsam, und er hätte so ein Verhalten noch nie erlebt.
Als ich dann eine Firma übernehmen wollte gerieten der Notar (der die Kaufurkunde schrieb) und der IV in streit und der Notar weigerte sich den Kauf zu bestätigen.
Nun habe ich einen Anwalt der spezialisiert ist auf Insolvenzpläne...
Der hat vom IV die Unterlagen angefordert und daraus einen IP erstellt, der schlüssig war und die Gläubiger um 3% besser stellte....
Nachdem ich den IP final prüfte wurde er zum IV gesendet um auch dessen Meinung zu erfragen...
Der IV sagte nun dass der Plan nicht aufgeht... die Insolvenz laufe nun schon seit Monaten (es sind so etwa 17)
" und man könne sich ausrechnen dass da etwa 3k IV Kosten pro Monat dazu kommen".....
Sprich: Er will zusätzlich Geld haben.....
Mein Anwalt sagte dass das irre sei. Er meinte dass wenn die Masse unter 50k ist dem IV 40% zustünden... mein Anwalt sagte: " Es gäbe Berechnungssätze und die müssten eingehalten werden und bei einer kleinen und einfachen Insolvenz ... wäre ein Aufschlag nicht zu rechtfertigen... Er schlägt vor zu klagen.
Es muss doch hier nachvollziehbare "Größen" geben... der IV will mehr Geld als die Masse hergibt...
und das bei einer pipifax insolvenz....
Gruß
IP
IV setzt jeden laufenden Monat 3000€ Kosten an
Forumsregeln
Wichtiger Hinweis: Dieses Forum ersetzt keine Rechtsberatung! KEIN Benutzer darf und will auf dieser Plattform eine Rechtsberatung anbieten, so dass sämtliche Antworten nur als Austausch von Meinungen zu verstehen sind!
Bitte sucht einen Rechtsanwalt auf, wenn ihr rechtssichere Antworten erhalten möchtet!
Wichtiger Hinweis: Dieses Forum ersetzt keine Rechtsberatung! KEIN Benutzer darf und will auf dieser Plattform eine Rechtsberatung anbieten, so dass sämtliche Antworten nur als Austausch von Meinungen zu verstehen sind!
Bitte sucht einen Rechtsanwalt auf, wenn ihr rechtssichere Antworten erhalten möchtet!
-
Ziel:Insolvenz-Ende
- Wissender
- Beiträge: 132
- Registriert: 2. Sep 2024, 08:00
-
Werbung
- Bot
- Beiträge: 263
- Registriert: 26. Jan 2020
Re: IV setzt jeden laufenden Monat 3000€ Kosten an
Hi Ziel:Insolvenz-Ende,
gute Frage, hast du schonmal bei dem Thema "IV setzt jeden laufenden Monat 3000€ Kosten an" geschaut?
gute Frage, hast du schonmal bei dem Thema "IV setzt jeden laufenden Monat 3000€ Kosten an" geschaut?
-
Ziel:Insolvenz-Ende
- Wissender
- Beiträge: 132
- Registriert: 2. Sep 2024, 08:00
Re: IV setzt jeden laufenden Monat 3000€ Kosten an
also wir haben nun eine grobe Aufstellung des IV bekommen.
Die IV Vergütung ist etwa 12000€ höher als die gesamte Masse....
und liegt somit weit weit weit über den 40%
Mein Anwalt will das nun gerichtlich prüfen lassen
Die IV Vergütung ist etwa 12000€ höher als die gesamte Masse....
und liegt somit weit weit weit über den 40%
Mein Anwalt will das nun gerichtlich prüfen lassen
-
Ziel:Insolvenz-Ende
- Wissender
- Beiträge: 132
- Registriert: 2. Sep 2024, 08:00
Re: IV setzt jeden laufenden Monat 3000€ Kosten an
eben hat mir mein Anwalt die Korrespondenz mit den IV zukommen lassen. Dort konnte ich alle Zeitstempel der Unterhaltung lesen.
Aus diesen Zeitstempeln in Verbindung mit Zeitstempeln die ich in den Mails vom IV zu mir entnehme kann ich nun davon ausgehen dass der IV wohl gegen meinen Anwalt hetzt.
So ist es so dass der IV meinem Anwalt am Freitag um 8Uhr eine Information erstmalig mitteilte und mir dann um 9Uhr mitteilte "wie langsam doch mein Anwalt sei, er hätte diese Information, aber nichts passiere".....
das sind fragwürdige handlungen.. ich habe daraufhin meinem Anwalt eine Rüge gesendet....
Aus diesen Zeitstempeln in Verbindung mit Zeitstempeln die ich in den Mails vom IV zu mir entnehme kann ich nun davon ausgehen dass der IV wohl gegen meinen Anwalt hetzt.
So ist es so dass der IV meinem Anwalt am Freitag um 8Uhr eine Information erstmalig mitteilte und mir dann um 9Uhr mitteilte "wie langsam doch mein Anwalt sei, er hätte diese Information, aber nichts passiere".....
das sind fragwürdige handlungen.. ich habe daraufhin meinem Anwalt eine Rüge gesendet....
-
Ziel:Insolvenz-Ende
- Wissender
- Beiträge: 132
- Registriert: 2. Sep 2024, 08:00
Re: IV setzt jeden laufenden Monat 3000€ Kosten an
Und nochmal ein nachtrag:
Einige von euch die tief in der materie drin sind fragen sich zurecht, wie kann das sein dass die Gebühren höher sind als die Masse, schließlich richtet sich ja die Gebühr %tual an die Masse.
Nunja, das geht so: Die Gebühren werden aus einem mir nicht ersichtlichen Grund im Insolvenzplan berücksichtigt. Deshalb muss der IV diese bekannt geben damit man sie aufnehmen kann....
Wenn nun der IV alle Erlöse, wohl gemerkt zu erwartende Erlöse, - die da die Verwertung gestoppt wurde- zu den Maximalwerten annimmt, unabhängig davon was letztendlich zu bekommen sein wird, zB im Rahmen der Zwangsversteigerung, kommt es vor dass die Gebühren inkl. Nebenkostenzuschläge, Aufwandszuschläge etc annährend (so etwa 1-3% unterhalb) der Masse liegen.
Was dann im Nachhinein passiert ist nicht mehr relevant. Also scheitert der IP an den IV Gebühren und wird dann im Nachhinein das Haus wesentlich billiger verkauft und die IV-G sind nur noch halb so hoch kann der Schuldner wohl nichts mehr machen. DER IP hätte dann zwar funktioniert aber aufgrund der überhöhten veranschlagten Gebührenrechnung war er nicht mehr schlüssig. Nach der Verwertung wäre er es gewesen.
Wenn also aus irgendeinem Gottkomplex der IV meint der Schuldner sollte keinen IP vorlegen, addressiert er die Kosten derart hoch, indem er die Zuschläge bis zum Anschlag hochdreht, dass der IP nicht funktioniert.
Einige von euch die tief in der materie drin sind fragen sich zurecht, wie kann das sein dass die Gebühren höher sind als die Masse, schließlich richtet sich ja die Gebühr %tual an die Masse.
Nunja, das geht so: Die Gebühren werden aus einem mir nicht ersichtlichen Grund im Insolvenzplan berücksichtigt. Deshalb muss der IV diese bekannt geben damit man sie aufnehmen kann....
Wenn nun der IV alle Erlöse, wohl gemerkt zu erwartende Erlöse, - die da die Verwertung gestoppt wurde- zu den Maximalwerten annimmt, unabhängig davon was letztendlich zu bekommen sein wird, zB im Rahmen der Zwangsversteigerung, kommt es vor dass die Gebühren inkl. Nebenkostenzuschläge, Aufwandszuschläge etc annährend (so etwa 1-3% unterhalb) der Masse liegen.
Was dann im Nachhinein passiert ist nicht mehr relevant. Also scheitert der IP an den IV Gebühren und wird dann im Nachhinein das Haus wesentlich billiger verkauft und die IV-G sind nur noch halb so hoch kann der Schuldner wohl nichts mehr machen. DER IP hätte dann zwar funktioniert aber aufgrund der überhöhten veranschlagten Gebührenrechnung war er nicht mehr schlüssig. Nach der Verwertung wäre er es gewesen.
Wenn also aus irgendeinem Gottkomplex der IV meint der Schuldner sollte keinen IP vorlegen, addressiert er die Kosten derart hoch, indem er die Zuschläge bis zum Anschlag hochdreht, dass der IP nicht funktioniert.