Hier geht es in erster Linie um eine sachbezogene Diskussion rund um das Thema Ver- und Überschuldung (z.B. zur Existenzsicherung, Zwangsvollstreckung, Verbraucherinsolvenzverfahren). Für aktive und ehemals Selbstständige haben wir ein eigenes Forum 'Selbstständige' eingerichtet. Wie man mit Schulden und den damit resultierenden persönlichen Belastungen und Problemen umgeht und lebt, geht es im Schwesterforum 'life!'.
Forumsregeln
Wichtiger Hinweis: Dieses Forum ersetzt keine Rechtsberatung! KEIN Benutzer darf und will auf dieser Plattform eine Rechtsberatung anbieten, so dass sämtliche Antworten nur als Austausch von Meinungen zu verstehen sind!
Bitte sucht einen Rechtsanwalt auf, wenn ihr rechtssichere Antworten erhalten möchtet!
Ina2002 hat geschrieben: ↑17. Feb 2026, 10:54
Richtig, eine Therapie brauche und mache ich nicht. Ich denke nicht ans Spielen und es beeinflusst auch in keiner Hinsicht meinen Alltag.
Ja - weil Du auch aktuell in einer sogenannten Stabilisierungsphase und nicht in einer Triggerphase bist. Sobald du dich wieder überfordert, verzweifelt oder "allein in der Ecke" fühlst, wird deine Sucht wieder anspringen und dir sagen wie du die Leere füllen kannst. Das ist die Sucht die du aktuell nicht sehen kannst und willst.
Alles was du hier schreibst schreit danach. Du willst das nicht lesen - weiß ich.
Ina2002 hat geschrieben: ↑17. Feb 2026, 10:54
Also wäre deine Empfehlung die Jahre bis zur nächstmöglichen Insolvenz auszusitzen mit P-Konto, da sowieso kaum was gepfändet werden kann?
Das wäre - neben einer Problemeinsicht - auch meine Empfehlung. Willst du auch nicht lesen - weiß ich auch.
Ina2002 hat geschrieben: ↑17. Feb 2026, 10:54
Mein Kind hat nämlich noch kein eigenes Konto. Wäre es sinnvoll so eins einzurichten oder ist das problematisch?
Ja, ein Konto für das Kind wäre eine pragmatische und legitime Lösung für die genannten Zahlungen für das Kind. Sobald eine Kontopfändung einschlägt wird es nämlich bei den genannten Geldeingängen nervig diese auf Deinem P-Konto vor dem Pfändungszugriff zu schützen.
Ina2002 hat geschrieben: ↑17. Feb 2026, 10:54
Richtig, eine Therapie brauche und mache ich nicht. Ich denke nicht ans Spielen und es beeinflusst auch in keiner Hinsicht meinen Alltag.
Ja - weil Du auch aktuell in einer sogenannten Stabilisierungsphase und nicht in einer Triggerphase bist. Sobald du dich wieder überfordert, verzweifelt oder "allein in der Ecke" fühlst, wird deine Sucht wieder anspringen und dir sagen wie du die Leere füllen kannst. Das ist die Sucht die du aktuell nicht sehen kannst und willst.
Alles was du hier schreibst schreit danach. Du willst das nicht lesen - weiß ich.
Ina2002 hat geschrieben: ↑17. Feb 2026, 10:54
Also wäre deine Empfehlung die Jahre bis zur nächstmöglichen Insolvenz auszusitzen mit P-Konto, da sowieso kaum was gepfändet werden kann?
Das wäre - neben einer Problemeinsicht - auch meine Empfehlung. Willst du auch nicht lesen - weiß ich auch.
Ina2002 hat geschrieben: ↑17. Feb 2026, 10:54
Mein Kind hat nämlich noch kein eigenes Konto. Wäre es sinnvoll so eins einzurichten oder ist das problematisch?
Ja, ein Konto für das Kind wäre eine pragmatische und legitime Lösung für die genannten Zahlungen für das Kind. Sobald eine Kontopfändung einschlägt wird es nämlich bei den genannten Geldeingängen nervig diese auf Deinem P-Konto vor dem Pfändungszugriff zu schützen.
Ich wüsste eben nicht was mir ein Therapeut erzählen könnte, was ich nicht schon weiß. Bin nun befreit von meiner letzten Beziehung, habe eine tolle neue Wohnung und somit geht's mir jetzt auch wieder gut. Ja, ich bin ein Mensch, der sich wenig sagen lässt, weil ich sehr selbstständig bin und nehme ungern Hilfe an. Aber in dem Bezug benötige ich auch einfach keine Hilfe, nur dabei wie ich jetzt vorgehen soll.
Dass ich die Zeit bis zur möglichen erneuten Inso aussitzen soll, stellt für mich absolut kein Problem dar. Im Endeffekt komme ich davon besser weg als die Gläubiger.
Das mit dem Kinderkonto bespreche ich dann noch mit der Schuldnerberatung. Mit der Bescheinigung zur Erhöhung des Freibetrages, sehe ich zwar nicht, warum das nervig sein sollte, da die Beträge durch die Erhöhung ja hinterlegt und geschützt wären, aber ein Kinderkonto langfristig wäre sowieso sinnvoll, auch wenn es aktuell noch nicht komplett notwendig wäre.
Ich schätze die sachlichen Informationen bzgl. der Insolvenz et al. hier und von jedem sehr. Aber medizinische Ferndiagnosen, zudem sie aus dem eigenen Erfahrungsreichtum (usw. usf.) erwachsen als nicht nur grenzwertig, sondern gefährlich! Leider aber fallen mir hier in Richtung Spielsucht immer wieder gleich viele Behauptungen auf.
Durch solche Behauptungen können übrigens ansonsten in bestimmter Form nicht Betroffene, erst solche Symptomatiken entwickeln!
Ich denke zu medizinischen "Fragen", Unsicherheit und Hilfe gibt es andere Foren, und vor allem Beratungsstellen vor Ort.
....
Das mit dem Kinderkonto bespreche ich dann noch mit der Schuldnerberatung. Mit der Bescheinigung zur Erhöhung des Freibetrages, sehe ich zwar nicht, warum das nervig sein sollte, da die Beträge durch die Erhöhung ja hinterlegt und geschützt wären, aber ein Kinderkonto langfristig wäre sowieso sinnvoll, auch wenn es aktuell noch nicht komplett notwendig wäre.
[/quote]
Dein Verständnis von dem, was bescheinigt werden kann, ist einfach unzutreffend. Unterhalt ist fremdes Geld und das ist nicht zu bescheinigen - wir haben wohl eins manchmal gemeinsam: ich kann es nicht ab, wenn etwas angeblich verstanden wurde, es aber nicht verstanden wurde. So ist das jedenfalls beim Kindesunterhalt - ich habe mal in der Schulzeit gelaubt, Mathe verstanden zu haben und glaubte mit gekauften Tipp-Programmen im Lotto mehr gewinnen als verlieren zu können. Ich habe nach vier RICHTIGEN aufgehört daran zu glauben und glaube jetzt zu wissen, dass Wahrscheinlichkeitsrechnung von mir nicht verstanden wurde.
imker hat geschrieben: ↑17. Feb 2026, 19:54
....
Das mit dem Kinderkonto bespreche ich dann noch mit der Schuldnerberatung. Mit der Bescheinigung zur Erhöhung des Freibetrages, sehe ich zwar nicht, warum das nervig sein sollte, da die Beträge durch die Erhöhung ja hinterlegt und geschützt wären, aber ein Kinderkonto langfristig wäre sowieso sinnvoll, auch wenn es aktuell noch nicht komplett notwendig wäre.
Dein Verständnis von dem, was bescheinigt werden kann, ist einfach unzutreffend. Unterhalt ist fremdes Geld und das ist nicht zu bescheinigen - wir haben wohl eins manchmal gemeinsam: ich kann es nicht ab, wenn etwas angeblich verstanden wurde, es aber nicht verstanden wurde. So ist das jedenfalls beim Kindesunterhalt - ich habe mal in der Schulzeit gelaubt, Mathe verstanden zu haben und glaubte mit gekauften Tipp-Programmen im Lotto mehr gewinnen als verlieren zu können. Ich habe nach vier RICHTIGEN aufgehört daran zu glauben und glaube jetzt zu wissen, dass Wahrscheinlichkeitsrechnung von mir nicht verstanden wurde.
[/quote]
Ach imker Dass der Unterhalt fürs Kind vom Kindesvater nicht zusätzlich bescheinigt werden kann, ist mir durchaus bewusst. Das ist ja durch den erhöhten Freibetrag bei einer Unterhaltspflicht quasi mit einkalkuliert. Jedoch kann laut Rechner auf schutzkonto.de der Unterhaltsvorschuss vom Jugendamt schon zusätzlich bescheinigt werden, genauso wie Kindergeld und Kinderzuschlag. Also wären laut Rechner ca. 66€ nicht geschützt und somit pfändbar.
TomH hat geschrieben: ↑17. Feb 2026, 19:42
Leider aber fallen mir hier in Richtung Spielsucht immer wieder gleich viele Behauptungen auf.
Aber warum ist das so? Einige hier haben eigene Erfahrungen mit Spielsucht und vor allem die praktischen Schuldnerberater in diesem Forum werden solche Fälle vermutlich wöchentlich mehrmals auf dem Schreibtisch haben.
Wer 57k in nicht mal 3 Jahren verbrennt, hat ein Spielproblem. Andere Menschen stecken auch in ätzenden Beziehungen oder haben Probleme, nur kompensieren sie nicht alle mit Onlineglücksspiel. Natürlich liegt hier eine Suchtproblematik vor, wie Caffery es auch gesagt hat.
Für eine Schuldenbereinigung (egal, wie die aussehen mag), ist es essentiell, dass man sich des Problems bewusst ist. Zu leugnen, sich das schönzureden und zu behaupten, dass es niemals wieder passieren wird, gehört zu den vielen Phasen einer Sucht.
TomH hat geschrieben: ↑17. Feb 2026, 19:42
Leider aber fallen mir hier in Richtung Spielsucht immer wieder gleich viele Behauptungen auf.
Aber warum ist das so? Einige hier haben eigene Erfahrungen mit Spielsucht und vor allem die praktischen Schuldnerberater in diesem Forum werden solche Fälle vermutlich wöchentlich mehrmals auf dem Schreibtisch haben.
Wer 57k in nicht mal 3 Jahren verbrennt, hat ein Spielproblem. Andere Menschen stecken auch in ätzenden Beziehungen oder haben Probleme, nur kompensieren sie nicht alle mit Onlineglücksspiel. Natürlich liegt hier eine Suchtproblematik vor, wie Caffery es auch gesagt hat.
Für eine Schuldenbereinigung (egal, wie die aussehen mag), ist es essentiell, dass man sich des Problems bewusst ist. Zu leugnen, sich das schönzureden und zu behaupten, dass es niemals wieder passieren wird, gehört zu den vielen Phasen einer Sucht.
Ich verstehe ja die Ansicht, aber wenn ich es als nicht erforderlich sehe, eine Therapie durchzuführen ist das meine Entscheidung als erwachsener Mensch und diese muss akzeptiert werden. Bin ja schließlich für mein Handeln auch selbst verantwortlich.
Natürlich ist das deine Entscheidung. Die will dir auch niemand absprechen.
Das ist ganz allein dein Ding, wir können nur raten, was wir für richtig halten. Ob du das dann annimmst oder eben nicht, bleibt dir überlassen.
TomH hat geschrieben: ↑17. Feb 2026, 19:42
Leider aber fallen mir hier in Richtung Spielsucht immer wieder gleich viele Behauptungen auf.
Aber warum ist das so? Einige hier haben eigene Erfahrungen mit Spielsucht und vor allem die praktischen Schuldnerberater in diesem Forum werden solche Fälle vermutlich wöchentlich mehrmals auf dem Schreibtisch haben.
Wer 57k in nicht mal 3 Jahren verbrennt, hat ein Spielproblem. Andere Menschen stecken auch in ätzenden Beziehungen oder haben Probleme, nur kompensieren sie nicht alle mit Onlineglücksspiel. Natürlich liegt hier eine Suchtproblematik vor, wie Caffery es auch gesagt hat.
Für eine Schuldenbereinigung (egal, wie die aussehen mag), ist es essentiell, dass man sich des Problems bewusst ist. Zu leugnen, sich das schönzureden und zu behaupten, dass es niemals wieder passieren wird, gehört zu den vielen Phasen einer Sucht.
Solche Darstellung ist selbst jedem halbwegs anständige Therapeuten einfach zu wenig.
Ich will damit keineswegs eine Gefahr von Spielsucht schmälern, eine entsprechende Begutachtung durchführen zu lassen, aber so - wie bisher - wird keine Diagnose erhoben! Ich wäre da jedenfalls sehr sehr vorsichtig, insbesondere zum allgemeinen Wohlsein scheinbar Betroffener.
Nochmal zu imker:
Wenn ich jetzt ein Kinderkonto eröffne und nur den Unterhalt des Kindesvater dorthin überweisen lasse, bleibt doch aber trotzdem mein erhöhter Freibetrag für eine Unterhaltspflicht auf meinem Konto erhalten, also wäre das sogar die schlauere Lösung. Sehe ich das richtig?