Überschrift: Kann man als Insolventer die Freigabe einer in der Insolvenz gegründeten Firma verweigern?
Hallo
viele kennen mich ja, aber dennoch: Ich möchte in der Insolvenz eine Firma gründen und ich will auf die Freigabe der Firma verzichten.
Der IV will von mir dass ich ihm einen monatlichen obolus zahle damit er die Firma frei gibt, will ich aber nicht. Weder will ich ihm was zahlen noch will ich dass er die Firma freigibt. Im Gegenteil, ich will dass der IV die Firma nicht frei gibt, ich will dass er selbst in die Haftung geht, jeden Monat die Zahlen prüfen muss und das Pfändet was er kann oder nicht.
Ja ich weiss ihr denkt ich spinne jetzt komplett.... aber das hat seinen Grund
Kann der Insolvente die Freigabe einer i.d. Inso. gegr. Firma verweigern
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Re: Kann der Insolvente die Freigabe einer i.d. Inso. gegr. Firma verweigern
Hi Ziel:Insolvenz-Ende,
gute Frage, hast du schonmal bei dem Thema "Kann der Insolvente die Freigabe einer i.d. Inso. gegr. Firma verweigern" geschaut?
gute Frage, hast du schonmal bei dem Thema "Kann der Insolvente die Freigabe einer i.d. Inso. gegr. Firma verweigern" geschaut?
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Re: Kann der Insolvente die Freigabe einer i.d. Inso. gegr. Firma verweigern
Sarkasmus an:
Als gesetzestreuer Bürger will ich natürlich, dass die Gläubiger an meinem Geschäftserfolg teilhaben. Und wenn ich Millionen mache – was mir der Insolvenzverwalter unterstellt (natürlich nur telefonisch und nicht schriftlich)–, dann sollen sie auch was davon haben...
Also: Die Frage ist nicht nur todernst, sondern ich werde das auch genau so durchziehen.
Als gesetzestreuer Bürger will ich natürlich, dass die Gläubiger an meinem Geschäftserfolg teilhaben. Und wenn ich Millionen mache – was mir der Insolvenzverwalter unterstellt (natürlich nur telefonisch und nicht schriftlich)–, dann sollen sie auch was davon haben...
Also: Die Frage ist nicht nur todernst, sondern ich werde das auch genau so durchziehen.
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Zuletzt geändert von Ziel:Insolvenz-Ende am 5. Apr 2025, 16:25, insgesamt 1-mal geändert.
Re: Kann der Insolvente die Freigabe einer i.d. Inso. gegr. Firma verweigern
Wenn der IV davon ausgeht, dass die Firma die Masse schädigen könnte, wird er sie sicher freigeben.
Ich will dir echt nicht auf die Füße treten, aber dieses ganze Konstrukt, über 50 Threads verteilt, wirkt etwas wirr.
Ich will dir echt nicht auf die Füße treten, aber dieses ganze Konstrukt, über 50 Threads verteilt, wirkt etwas wirr.
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Re: Kann der Insolvente die Freigabe einer i.d. Inso. gegr. Firma verweigern
Ich kann jeden verstehen der hier schwierigkeiten hat. Es ist nicht einfach und selbst mein Anwalt und ein wirtschaftsberater verlieren die Geduld.
Was ich nicht verstehe sind Leute die mich anscheissen, denn ich mache hier nur eines, ich berichte davon was mir passiert. Ich kann nichts dafür. ich berichte es, aus meiner (oder Beteiligten) sicht...
Natürlich ist das subjektiv, aber ich stecke da ja nicht alleine drin. Ich habe Menschen die mich unterstützen, die eingesprungen sind und sich nun von dem IV betrogen fühlen, also nicht nur ich fühle mich betrogen sondern auch die anderen. Und diese Personen sind nicht verwandt, keine Junkies in einem früheren Thread habe ich gesagat es sind keine "Deppen"... und denen wurde dann hier im Forum unterstellt dass es "Volldeppen" sind...
Ich verstehe das einige von euch agro werden, bin ich ja auch. Aber ich will nur fair durch die Insol kommen. Mein IV meint dass ich keine fairness verdient habe, denn schließlich habe ich Leute (also Banken) um ihr Geld gebracht. Ich kann nur sagen dass ich meine Arbeit machte ohne jede betrügerische Absicht. Mein Insolvenzverwalter meinte dass keiner der in der Inso ist erwarte kann fair von der Gesellschaft behandelt zu werden, denn alle sind Abzocker.
Klar will ich nicht so behandelt werden wie die Vostände der Commerzbank, oder CumEx Bosse oder die Chefs der Deustchen Bahn, die Milliarden verbrennen und nie haften müssen.
Nein, ich will nur dass Zusagen eingehalten werden oder mir so erklärt werden dass ich sie verstehe, denn dann würde ich abzocker zusagen garnicht eingehen....
Was ich nicht verstehe sind Leute die mich anscheissen, denn ich mache hier nur eines, ich berichte davon was mir passiert. Ich kann nichts dafür. ich berichte es, aus meiner (oder Beteiligten) sicht...
Natürlich ist das subjektiv, aber ich stecke da ja nicht alleine drin. Ich habe Menschen die mich unterstützen, die eingesprungen sind und sich nun von dem IV betrogen fühlen, also nicht nur ich fühle mich betrogen sondern auch die anderen. Und diese Personen sind nicht verwandt, keine Junkies in einem früheren Thread habe ich gesagat es sind keine "Deppen"... und denen wurde dann hier im Forum unterstellt dass es "Volldeppen" sind...
Ich verstehe das einige von euch agro werden, bin ich ja auch. Aber ich will nur fair durch die Insol kommen. Mein IV meint dass ich keine fairness verdient habe, denn schließlich habe ich Leute (also Banken) um ihr Geld gebracht. Ich kann nur sagen dass ich meine Arbeit machte ohne jede betrügerische Absicht. Mein Insolvenzverwalter meinte dass keiner der in der Inso ist erwarte kann fair von der Gesellschaft behandelt zu werden, denn alle sind Abzocker.
Klar will ich nicht so behandelt werden wie die Vostände der Commerzbank, oder CumEx Bosse oder die Chefs der Deustchen Bahn, die Milliarden verbrennen und nie haften müssen.
Nein, ich will nur dass Zusagen eingehalten werden oder mir so erklärt werden dass ich sie verstehe, denn dann würde ich abzocker zusagen garnicht eingehen....
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Re: Kann der Insolvente die Freigabe einer i.d. Inso. gegr. Firma verweigern
Nein, das kann der Schuldner nicht, lt. Gesetz kann das nur der Gläubigerausschuss resp. die Gläubigerversammlung, s. § 35 InsO:Ziel:Insolvenz-Ende hat geschrieben: ↑5. Apr 2025, 16:10 Überschrift: Kann man als Insolventer die Freigabe einer in der Insolvenz gegründeten Firma verweigern?
...
https://dejure.org/gesetze/InsO/35.html
Mir scheint, Du redest zuviel, insbesondere mit dem IV.
Informier Dich über die Rechtslage, dafür hast Du Deinen Anwalt doch gut bezahlt, und mach Dein Ding.
Der IV muss dann erklären, ob er Deine selbständige Tätigkeit "freigibt".
Du als Schuldner musst die Freigabe ja nicht beantragen, wenn Du sie gar nicht haben willst.
Will der IV "freigeben", dann kannst Du ja einen Antrag ans Inso-Gericht stellen, es möge eine Gläubigerversammlung einberufen, macht das Gericht das, dann hast Du ja die Chance, die Gläubigerversammlung davon zu überzeugen, einen Antrag an das Gericht zu stellen, dass die "Freigabe"-Erklärung des IV unwirksam ist.
Ziel erreicht.
Dann schreibst Du weiter, der IV will, dass Du im einen "monatlichen Obolus" zahlst.
Das kann der IV ja wollen, aber im Gesetz steht, dass der Betrag jeweils bis zum 31. Jan. des Folgejahres zu zahlen sind, s. § 295a InsO:
https://dejure.org/gesetze/InsO/295a.html
Und die Höhe des Betrages stellt das Gericht auf Antrag des Schuldners fest, nicht der IV. Fertig.
Du musst das Gericht also nur davon überzeugen, dass Du aus einem "angemessenen Dienstverhältnis" kein pfändbares Einkommen erwirtschaften würdest und wenn das Gericht dann den Betrag in Höhe von 0,00 EUR feststellt, kann der IV sich auf den Kopf stellen oder sonst was machen, egal.
Also: Was hast Du gelernt ? wie alt bist Du ? wie gesund bist Du ? Wie sind Deine beruflichen Chancen ? usw usw
Ein paar Absagen zu ein paar Bewerbungen von Dir wären sicher hilfreich für die Entscheidung des Gerichts.
Noch einmal: Du redest zuviel.
Und hast Erwartungen an den IV.
Warum sollte er denen nachkommen ?
Der will nur Deine Kohle (" ... zur Masse ziehen" ... um selbst davon 40% zu kassieren).
Und möglichst wenig Arbeit mit Dir.
Mein Rat: Rede nicht mehr mit dem IV. Der soll Dir schreiben, wenn er was will.
Informier Dich über die Rechtslage - und mach Dein Ding !
Sieh nur zu, dass Du letztlich nicht Rene Benko im Knast Gesellschaft leistest.

Viel Glück !
Nachsatz: Wer allerdings glaubt, dass ein Sohn kein Depp sein kann, weil Pappa Kohle hat,
den halte ich in der Tat weiterhin für einen Volldeppen



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