echte Kreditkarte in der Insolvenz für UG

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Inso?
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Re: echte Kreditkarte in der Insolvenz für UG

Beitrag von Inso? »

Ziel:Planinsolvenz hat geschrieben: 31. Mär 2025, 19:07 @Inso
das ist ein guter Hinweis, ich werde versuchen das zu beachten.
Mein Bekannter ist seit Jahrzehnten Unternehmer und er empfiehlt dass ich eine Sicherheit bei der Bank hinterlege in selber Höhe wie das KK Limit.
Das werde ich dann wohl tun, eventuell vorher das Gespräch mit der Bank suchen...
Das ist ein Weg, aber da muss man Glück haben, ich habe das mal vor x Jahren versucht, hat keiner gemacht. Ansage war aber auch immer das die Sicherheit höher sein muss als das Limit.

Dann musst du auch darauf achten das die Sicherheit weder von dir persönlich geleistet wird noch das die Karte dann auf dich persönlich läuft - sonst wird das sicher ein Thema mit dem IV wenn er das mitbekommt.

Aber ehrlich, ich benutze jetzt seit x Jahren keine echte KK mehr und bin in der Regel 100 - 180 Tage im Jahr auf (Geschäfts)Reisen, gab noch nie ein Problem.

Interessant ist das auch weil man dann Konten/Karten nutzen kann auf die deutsche Behörden keinen Zugriff haben (Stichwort: Kontenabruf). Das Bundesfinanzministerium erfährt in der Regel davon, die dürfen die Daten aber nicht weitergeben solange es keinen richterlichen Beschluss gibt.
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Ziel:Insolvenz-Ende
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Re: echte Kreditkarte in der Insolvenz für UG

Beitrag von Ziel:Insolvenz-Ende »

nunja, also im Moment läuft die Karte auf mich als Mitarbeiter der Firma, allerdings bin ich das nicht. Auf der Karte steht der Name der Firma und dann meiner...
hmmmm

ich bin kurz davor die Firma zu übernehmen....

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Ich denke das nur aufgrund meines Bekannten eine Hinterlegung von Sicherheiten machbar sein wird..... da die KK erst nach 60 Tagen abrechnet wäre mir eine doppelte Sicherheit einleuchtend...
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da ich die Firma mit Freigabe vom IV verwende könnte eine Sicherheitshinterlegung über die firma keine probleme machen...
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Wenn du meinst eine Debit Karte geht auch dann müsste doch auch die Standard Debit Karte der Volksbank gehen....
Oder?
.................................
'Interessant ist das auch weil man dann Konten/Karten nutzen kann auf die deutsche Behörden keinen Zugriff haben (Stichwort: Kontenabruf). Das Bundesfinanzministerium erfährt in der Regel davon, die dürfen die Daten aber nicht weitergeben solange es keinen richterlichen Beschluss gibt.'

das interessiert mich, was meinst du?
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Ziel:Insolvenz-Ende
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Re: echte Kreditkarte in der Insolvenz für UG

Beitrag von Ziel:Insolvenz-Ende »

WOW;
also ich wollte gerade ein Fahrzeug beim ADAC versichern, online haben die für das Fahrzeug 530€ Jahresbeitrag aufgerufen. Als ich dann meine Daten eingegeben habe wurde dieser Betrag auf 695€ erhöht.

Hintergrund ist dass ich insolvent bin....

Ich finde das hoch interessant, also jemand der ohnehin schon schwerwiegende Probleme hat, VORALLEM der genau darauf achten muss was er macht (schließlich bin ich in der Wohlverhaltensphase), bekommt nochmal von allen eine auf die Fresse wo es nur geht...

Hammer.... noch ein Grund die Planinsolvenz schnellstens zu starten....
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tidus82
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Re: echte Kreditkarte in der Insolvenz für UG

Beitrag von tidus82 »

Ziel:Planinsolvenz hat geschrieben: 3. Apr 2025, 11:45 WOW;
also ich wollte gerade ein Fahrzeug beim ADAC versichern, online haben die für das Fahrzeug 530€ Jahresbeitrag aufgerufen. Als ich dann meine Daten eingegeben habe wurde dieser Betrag auf 695€ erhöht.

Hintergrund ist dass ich insolvent bin....

Ich finde das hoch interessant, also jemand der ohnehin schon schwerwiegende Probleme hat, VORALLEM der genau darauf achten muss was er macht (schließlich bin ich in der Wohlverhaltensphase), bekommt nochmal von allen eine auf die Fresse wo es nur geht...

Hammer.... noch ein Grund die Planinsolvenz schnellstens zu starten....
Das gleiche Problem hatte ich sogar noch 2 Jahre nach meiner RSB (also vor kurzem) - ich habe dann dem Datenschutzbeauftragtem vom ADAC geschrieben und der hat bestätigt, dass keinerlei Daten von mir (bis auf diese Anfrage) gespeichert seien und vor allem auch kein Datenabgleich durchgeführt wurde.
Nach seiner Antwort habe ich es spaßeshalber nochmal versucht und siehe da, tatsächlich habe ich dann den zuerst angezeigten Preis bekommen - und direkt widerrufen ;-)
(Was dann aufgrund der damit abgeschlossenen adac Mitgliedschaft zu weiteren Problemen führte, aber das ist ein anderes Thema).

Also: ein Schelm wer Böses denkt! Obviously haben die mich deutlich länger gespeichert gehabt und erst mit meinem Schreiben reagiert. Und scheinbar ist das immer noch gängige Praxis -.-
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Ziel:Insolvenz-Ende
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Re: echte Kreditkarte in der Insolvenz für UG

Beitrag von Ziel:Insolvenz-Ende »

Ich habe das eben meinem IV mitgeteilt, er meinte trocken, dass ist der Preis den sie für die RSB bezahlen...
schliesslich haben sie eine Menge Geld "geschenkt" bekommen, also nicht zahlen müssen....

Ich finde dass das ein Witz ist. Ich habe nun bei einem anderen Anbieter, einer Direktversicherung einen ähnlichen Vertrag abgeschlossen für 420€, meine erworbene ADAC Mitgliedschaft werde ich widerrufen.
Den selben Mist hatte ich schon bei anderen Versicherungen.

Wie soll man wieder Fuss fassen wenn einem solche Felsbrocken in den Weg gelegt werden.

Meine Volksbank, bei der ich fast Jahrzehnte Kunde war hat einfach meine Bankverbindung gekündigt, was ist das für ein Dreckssystem....

naja
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