Angst vor dem was jetzt passiert

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TG25
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Beiträge: 21
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Re: Angst vor dem was jetzt passiert

Beitrag von TG25 »

Was mich interessieren würde, kann ein Verschwenden auch vorgeworfen werden, wenn diese Ausgaben aus dem unpfändbaren Einkommen stammen, damit kann man ja bekanntlich tun und lassen was man möchte?
TomH
Wissender
Beiträge: 258
Registriert: 9. Sep 2025, 18:24

Re: Angst vor dem was jetzt passiert

Beitrag von TomH »

I.d.R. nicht.
TG25
Mitglied
Beiträge: 21
Registriert: 14. Nov 2025, 17:18

Re: Angst vor dem was jetzt passiert

Beitrag von TG25 »

TomH hat geschrieben: 29. Mär 2026, 20:31I.d.R. nicht.
Wenn ich das richtig verstehe, können nur die Gläubiger der Auslöser für diese Beschwerde sein, wie erfahren diese von der Verschwendung, bzw. was können die in der Akteneinsicht ggf. erfahren, werden z.B. die Kontoauszüge und Steuererklärungen zur Verfügung gestellt sodass die "nachforschen" können? Oder wird da nur gefiltert durch den Verwalter kommuniziert was Sache ist, oder ist dieser sogar verpflichtet entsprechende Hinweise zu geben wenn Verschwendung auffällt?

Bei mir gibts nämlich paar Sachverhalte die mir zum Grübeln geben (in die Hose gegangenen aus Dummheit begangene hochrisiko "Börsenspekulationen" in dem Glauben man könne so das Problem schon vorher lösen) die natürlich in der Steuererklärung stehen aber bereits Monate vor der Eröffnung ohnehin nur noch von dem unpfändbaren stammten (!) da von anderen Stellen bereits gepfändet wurde, ich wurde dennoch von keiner Stelle bisher drauf angesprochen, von dem her gehe ich davon aus, dass es keine Rolle spielt.

Ebenfalls habe ich seit dem Tag Eröffnung +- brav nichts mehr "Verschwendet" - fiel mir persönlich auch leicht, da man sich dann nicht mehr "in der Pflicht" fühlt etwas Ausgleichen zu müssen und die Schulden ohnehin erledigt sind.

Aber um zurück zum Thema zu kommen, so ein Vorgehen der Akteneinsicht würde ja zahlreiche Türen öffnen, da man ja am Ende irgendwie alles als Verschwendung interpretieren könnte und da mache ich mir natürlich Gedanken um zumindest argumentativ vorbereitet zu sein.

Oder bezieht sich das lediglich auf den Fall wenn ein Gläubiger durch eigene Quellen und Erkenntnisse zu dem Schluss kommt, dass der Schuldner ja irgendwie durch falsches Wirtschaften dazu kam die Schulden nicht bezahlen zu können?

Beispiel: Gläubiger ist eine Bank und die Bank sieht natürlich durch eigene Kontoauszüge, dass Schuldner fröhlich Monatelang 5k pro Monat in einem Onlinecasino versenkt hat, was er sich vorher finanzieren lassen hat?
Shopgirl
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Re: Angst vor dem was jetzt passiert

Beitrag von Shopgirl »

Beispiel: Gläubiger ist eine Bank und die Bank sieht natürlich durch eigene Kontoauszüge, dass Schuldner fröhlich Monatelang 5k pro Monat in einem Onlinecasino versenkt hat, was er sich vorher finanzieren lassen hat?
Das wird die Bank als Insolvenzgläubiger mit einer Wahrscheinlichkeit von geschätzten 99,9% nicht interessieren.

Auch die Frage, ob man aus seinem Unpfändbaren verschwenden kann... Wie soll das denn gehen? Niemand kontrolliert, ob man sich damit bei Aldi sein Brot kauft oder doch zum teuren Bäcker geht. Hier entsteht Panik, die wirklich unbegründet ist.
Itak65
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Re: Angst vor dem was jetzt passiert

Beitrag von Itak65 »

HI TG25,
ich habe auch sämtliches Einkommen verschwendet über Jahre hinweg hatte 42000 Euro Schulden. Mir wurde im Februar die RSB erteilt von 6 Gläubigerin hat einer vbuh angemeldet . Da sind jetzt noch 2950 Euro offen allerdings war das der kleinste Brocken meiner Schulden. Ich hatte auch so Panik wie du . Aber es war unbegründet mach dir nicht so viele Gedanken.
Itak65
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