Mich mach meine "Arbeitssituation" inzwischen schier wahnsinnig und ja, das wird jetzt wahrscheinlich hier und dort auf Widerspruch stoßen. Ist auch okay, verstehe ich. Fakt ist, ich finde seit nunmehr weit über einem Jahr keine Arbeit - also, wirklich gar keine - und hoffe, dass mein Umzug in vier Wochen und das dann neue Jobcenter etwas frischen Wind reinbringt. Ich habe viel selbst versucht und mich aktiv bemüht; Menschen mit Schreibtisch-Biographie haben wir aktuell vielleicht einfach zu viele. Ich habe auch bei restaurants, Bäckereien, etc. angefragt - NICHTS. Ist so.
Mir macht das, im Wortsinne, körperlich zu schaffen, das ist meine Achillesverse. Die Tage schmelzen zäh einer in den nächsten.
Zwischenzeitlich bin ich daher auf die Idee gekommen, mein vorhandenes Wissen vielleicht in Online-Kursen anzubieten und zumindest die auf den einschlägigen Plattformen (Udemy etc.) zu verkaufen, um etwas am Erwerbsleben teilzuhaben. Ja, ich weiß, wie das klingt - wirklich.
Nun musste ich feststellen, dass das aber im Falle einer Insolvenz angeblich nur als Nebenerwerb geht - zumindest dann, wenn man nicht will, dass das Einkommen aus dieser Tätigkeit auf einen fiktiven Betrag festgesetzt und dann auch seitens des IV so eingefordert wird. Sehr gefährlich bei einer so volatilen Einnahmequelle wie Onlinekursen, was bedeutet, ich stehe wieder ganz am Anfang, falls das wirklich so sein sollte.
Ist es wirklich so?
Und:
Gibt es da einen rechtssicheren Ausweg, den ich übersehe?
Falls nämlich nicht, sage ich meinem nächsten Arbeitsvermittler, er soll mir eine Stelle als Putzkraft zuschustern. Einfach, damit ich irgenwie weiter komme.
Danke Euch, wie immer.