Umschulung in Insolvenz ist unmöglich?
Verfasst: 15. Mär 2025, 17:43
Hallo Ihr Lieben!
Ich möchte hier eine zweiteilige Anfrage aus meinem Quasi-Vorstellungsbeitrag (wo sie etwas deplaziert war) nochmal kompakter stellen. Wie immer interessieren mich insbesondere eigene Erfahrungsberichte von Leuten, die dieses Problem schon mal selbst bewältigen mussten.
Es geht um eine Umschulung während der Insolvenzphase, was nach den von mir gelesenen Quellen wohl eher problematisch ist - zumindest, sofern nicht bereits vor Insolvenzbeginn angetreten. Ich will und muss betonen, dass das in meinem speziellen Fall kein bloßer Wunsch ist, sondern wirklich harte Notwendigkeit, um in dem stark spezialisierten Arbeitsmarkt heute überhaupt wieder Fuß fassen zu können. Die letzten fünf Jahre seit Corona (der Ursprung überhaupt) waren generell nicht leicht und auf Umwegen Grund, warum ich nun hier bin. Das aber am Rande.
In meinem Fall ist problematisch, dass Arbeitslosigkeit und Insolvenz zusammenfallen. Keine Ahnung, wie oft das vorkommt. Jedenfalls stehe ich von zwei Seiten im Druck und muss gleichzeitig ein Paradoxon lösen/einen Knoten durchschlagen: Sowohl das Jobcenter als auch, wenn ich ihn denn mal kennenlerne, der Insolvenzverwalter wollen ja verständlicherweise, dass ich einer geregelten Arbeit nachgehe (ich selbst übrigens auch). Zugleich hagelt es bei mir Absagen, bzw., ich kann vielleicht im Sinne des Jobcenters eine kurzfristige Hilfstätigkeit annehmen (Supermarkt etc.). Ob der Verwalter das so toll findet, wage ich eher zu bezweifeln.
Nur werde ich ohne mindestens dreijährige Umschulung viel mehr gar nicht mehr bekommen. Da liegt der Hase im Pfeffer. Ich habe hier schon alles in Bewegung gesetzt. Das Jobcenter will nicht zahlen - passt nicht zum Lebenslauf, kein Geld im topf etc.. Und erlaubt ist es ja nun auch nicht in Insolvenz, wie ich feststelle.
Was mache ich denn jetzt?
Vielen dank für Eure Antworten
!!!
Ich möchte hier eine zweiteilige Anfrage aus meinem Quasi-Vorstellungsbeitrag (wo sie etwas deplaziert war) nochmal kompakter stellen. Wie immer interessieren mich insbesondere eigene Erfahrungsberichte von Leuten, die dieses Problem schon mal selbst bewältigen mussten.
Es geht um eine Umschulung während der Insolvenzphase, was nach den von mir gelesenen Quellen wohl eher problematisch ist - zumindest, sofern nicht bereits vor Insolvenzbeginn angetreten. Ich will und muss betonen, dass das in meinem speziellen Fall kein bloßer Wunsch ist, sondern wirklich harte Notwendigkeit, um in dem stark spezialisierten Arbeitsmarkt heute überhaupt wieder Fuß fassen zu können. Die letzten fünf Jahre seit Corona (der Ursprung überhaupt) waren generell nicht leicht und auf Umwegen Grund, warum ich nun hier bin. Das aber am Rande.
In meinem Fall ist problematisch, dass Arbeitslosigkeit und Insolvenz zusammenfallen. Keine Ahnung, wie oft das vorkommt. Jedenfalls stehe ich von zwei Seiten im Druck und muss gleichzeitig ein Paradoxon lösen/einen Knoten durchschlagen: Sowohl das Jobcenter als auch, wenn ich ihn denn mal kennenlerne, der Insolvenzverwalter wollen ja verständlicherweise, dass ich einer geregelten Arbeit nachgehe (ich selbst übrigens auch). Zugleich hagelt es bei mir Absagen, bzw., ich kann vielleicht im Sinne des Jobcenters eine kurzfristige Hilfstätigkeit annehmen (Supermarkt etc.). Ob der Verwalter das so toll findet, wage ich eher zu bezweifeln.
Nur werde ich ohne mindestens dreijährige Umschulung viel mehr gar nicht mehr bekommen. Da liegt der Hase im Pfeffer. Ich habe hier schon alles in Bewegung gesetzt. Das Jobcenter will nicht zahlen - passt nicht zum Lebenslauf, kein Geld im topf etc.. Und erlaubt ist es ja nun auch nicht in Insolvenz, wie ich feststelle.
Was mache ich denn jetzt?
Vielen dank für Eure Antworten
