Glücksspiel während Privatinsolvenz – Restschuldbefreiung gefährdet?
Verfasst: 10. Sep 2026, 15:27
Hallo zusammen,
ich bin seit August 2025 in einer Verbraucherinsolvenz und mache mir aktuell große Sorgen wegen meiner Spielsucht.
Ich habe leider auch während der laufenden Insolvenz regelmäßig in Online-Casinos gespielt. Im Durchschnitt waren es ungefähr 600 bis 700 Euro im Monat. Das Geld kam aus meinem laufenden Einkommen und aus dem Betrag, der mir nach Pfändung bzw. innerhalb meines geschützten Einkommens zur Verfügung stand.
Wichtig ist vielleicht: Miete, Unterhalt und meine sonstigen laufenden Rechnungen habe ich immer bezahlt. Für das Glücksspiel habe ich keine Kredite aufgenommen, keinen Dispo benutzt und auch keine neuen Schulden gemacht. Auszahlungen bzw. Gewinne aus den Casinos hatte ich praktisch keine, das Geld wurde überwiegend verspielt.
Mir ist inzwischen klar geworden, dass ich ein ernsthaftes Glücksspielproblem habe. Ich habe deshalb beschlossen, ab sofort komplett aufzuhören und mir Unterstützung wegen meiner Spielsucht zu holen.
Jetzt habe ich große Angst, dass mir wegen der bisherigen Casinozahlungen die Restschuldbefreiung wegen Vermögensverschwendung nach § 290 InsO versagt werden könnte.
Hat jemand hier einen ähnlichen Fall erlebt oder als Schuldnerberater damit Erfahrung?
Mich würde besonders interessieren, ob jemand während der Insolvenz aus seinem unpfändbaren bzw. frei verfügbaren Einkommen gespielt hat, trotzdem alle Verpflichtungen bezahlt und keine neuen Schulden gemacht hat und anschließend trotzdem ganz normal die Restschuldbefreiung erhalten hat.
Vielen Dank für eure Erfahrungen und Einschätzungen.
ich bin seit August 2025 in einer Verbraucherinsolvenz und mache mir aktuell große Sorgen wegen meiner Spielsucht.
Ich habe leider auch während der laufenden Insolvenz regelmäßig in Online-Casinos gespielt. Im Durchschnitt waren es ungefähr 600 bis 700 Euro im Monat. Das Geld kam aus meinem laufenden Einkommen und aus dem Betrag, der mir nach Pfändung bzw. innerhalb meines geschützten Einkommens zur Verfügung stand.
Wichtig ist vielleicht: Miete, Unterhalt und meine sonstigen laufenden Rechnungen habe ich immer bezahlt. Für das Glücksspiel habe ich keine Kredite aufgenommen, keinen Dispo benutzt und auch keine neuen Schulden gemacht. Auszahlungen bzw. Gewinne aus den Casinos hatte ich praktisch keine, das Geld wurde überwiegend verspielt.
Mir ist inzwischen klar geworden, dass ich ein ernsthaftes Glücksspielproblem habe. Ich habe deshalb beschlossen, ab sofort komplett aufzuhören und mir Unterstützung wegen meiner Spielsucht zu holen.
Jetzt habe ich große Angst, dass mir wegen der bisherigen Casinozahlungen die Restschuldbefreiung wegen Vermögensverschwendung nach § 290 InsO versagt werden könnte.
Hat jemand hier einen ähnlichen Fall erlebt oder als Schuldnerberater damit Erfahrung?
Mich würde besonders interessieren, ob jemand während der Insolvenz aus seinem unpfändbaren bzw. frei verfügbaren Einkommen gespielt hat, trotzdem alle Verpflichtungen bezahlt und keine neuen Schulden gemacht hat und anschließend trotzdem ganz normal die Restschuldbefreiung erhalten hat.
Vielen Dank für eure Erfahrungen und Einschätzungen.