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Wieder SCHUFA-Eintrag nach mehr als drei Jahren RSB

Verfasst: 4. Jul 2023, 12:40
von Blecheimer
Hallo zusammen,

man muss schon höllisch aufpassen, auch wenn die RSB schon 3,5 Jahre her ist.

Der nächste Ex-Gläubiger hat erneut seine Forderung in die SCHUFA eingemeldet. In dem Fall war es R**L-Inkasso.

Angerufen: "Ja, da ist uns wohl ein Upsi passiert, bitte schicken Sie die Kopie der RSB."

Ich habe auch gleich um den entwerteten Titel gebeten, mal schauen, ob die den auch schicken.

Es ist zwar eine Frechheit, dass die SCHUFA monatlich ein paar Euro für den Zugang mit Dateneinblick berechnet, aber dadurch sind mir schon zwei Einträge, die unberechtigt waren, aufgefallen.

Ich habe mittlerweile auch wieder eine Kreditkarte. Also nicht so ein Raten-Ding, sondern einen Monat lang werden die Zahlungen gesammelt und dann abgebucht. Benutze ich hauptsächlich für Urlaub, Mietwagen, usw.

Hat von Euch schonmal jemand erlebt, dass eine Kreditkarte oder andere Bonitäre Leistungen auf Grund eines solchen SCHUFA-Eintrages gekündigt wurden?


Viele Grüße
Blecheimer

Re: Wieder SCHUFA-Eintrag nach mehr als drei Jahren RSB

Verfasst: 4. Jul 2023, 13:45
von Shopgirl
Hat von Euch schonmal jemand erlebt, dass eine Kreditkarte oder andere Bonitäre Leistungen auf Grund eines solchen SCHUFA-Eintrages gekündigt wurden?
Das kann durchaus passieren, da die Schufa Vertragspartner über solche Einträge informiert. "Gefährdet" sind am ehesten Kreditkarten und Dispokredite, da man die recht "problemlos" kündigen kann und sie an keine Laufzeit gebunden sind. Bei einem normalen Kredit, wo jeden Monat die Raten pünktlich bezahlt werden, ist der Schufa-Eintrag eher uninteressant.

Dass gekündigt werden kann, heißt aber nicht, dass auch gekündigt werden muss. So was sind Einzelfallentscheidungen.

Re: Wieder SCHUFA-Eintrag nach mehr als drei Jahren RSB

Verfasst: 5. Jul 2023, 11:00
von caffery
Yap, zu den hier dargestellten Problemen kommt es dauernd. Die hier gemeinte Inkassobude macht das meines Eindruckes nach aber noch nichtmal aus purer Bosheit oder sowas. Das ist einfach reiner Automatismus.

Von daher werde ich ja auch nicht müde den Leuten zu sagen:

Nach erteilter RSB - alle (Ex-)Gläubiger mit RSB-Kopie anschreiben und sich die Brocken herbeiwünschen! Das verringert die Wahrscheinlichkeit solcher Erlebnisse erheblich. Die hier genannte Bude hätte meiner Erfahrung nach den Titel nach so einer Mitteilung rausgerückt und die hier dargestellte Geschichte hätte nicht stattgefunden.

Re: Wieder SCHUFA-Eintrag nach mehr als drei Jahren RSB

Verfasst: 5. Jul 2023, 18:42
von Blecheimer
Shopgirl hat geschrieben: 4. Jul 2023, 13:45
Hat von Euch schonmal jemand erlebt, dass eine Kreditkarte oder andere Bonitäre Leistungen auf Grund eines solchen SCHUFA-Eintrages gekündigt wurden?
Das kann durchaus passieren, da die Schufa Vertragspartner über solche Einträge informiert. "Gefährdet" sind am ehesten Kreditkarten und Dispokredite, da man die recht "problemlos" kündigen kann und sie an keine Laufzeit gebunden sind. Bei einem normalen Kredit, wo jeden Monat die Raten pünktlich bezahlt werden, ist der Schufa-Eintrag eher uninteressant.

Dass gekündigt werden kann, heißt aber nicht, dass auch gekündigt werden muss. So was sind Einzelfallentscheidungen.
Vielen Dank Shopgirl. Selbst wenn die Kreditkarte dadurch gekündigt werden sollte (Glaube ich nicht, weil der Eintrag schon seit vier Wochen in der SCHUFA (Und hoffentlich schnell wieder raus.) ist.), passiert nichts, weil das ja keine Raten-VISA ist, aber es wäre megaärgerlich. Dispo habe ich nicht.

Re: Wieder SCHUFA-Eintrag nach mehr als drei Jahren RSB

Verfasst: 5. Jul 2023, 18:43
von Blecheimer
caffery hat geschrieben: 5. Jul 2023, 11:00 Yap, zu den hier dargestellten Problemen kommt es dauernd. Die hier gemeinte Inkassobude macht das meines Eindruckes nach aber noch nichtmal aus purer Bosheit oder sowas. Das ist einfach reiner Automatismus.

Von daher werde ich ja auch nicht müde den Leuten zu sagen:

Nach erteilter RSB - alle (Ex-)Gläubiger mit RSB-Kopie anschreiben und sich die Brocken herbeiwünschen! Das verringert die Wahrscheinlichkeit solcher Erlebnisse erheblich. Die hier genannte Bude hätte meiner Erfahrung nach den Titel nach so einer Mitteilung rausgerückt und die hier dargestellte Geschichte hätte nicht stattgefunden.
Du hast ja so recht. Ich werde am Wochenende mal nen Serienbrief verfassen.

Bin mal gespannt, ob alle so bereitwillig den Titel rausrücken, wie die Unterhaltsvorschussstelle. 😀